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Vom Studium direkt in den Job


Absolventen erhalten bei TEKA viel Unterstützung und eine Zukunft
Ein Unternehmen finden, das einem Thema und Unterstützung bei der Abschlussarbeit bietet und dann noch zum Einstieg ins Berufsleben verhilft? Für viele Studierende ist dies gerade in Coronazeiten nicht selbstverständlich. Positive Erfahrungen machten Hochschüler wie Gerrit Stockhoff und Niklas Müller bei der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie.

Wie am Schnürchen liefen bei Gerrit Stockhoff Bachelorarbeit und Jobeinstieg nach dem Studium. Beides absolvierte er bei dem Sondermaschinenbauer in Coesfeld. Wie seine Erfahrungen bislang waren? “Von Anfang bis Ende positiv”, erklärt der Borkener kurz und bündig. Während viele seiner Kommilitonen wegen Corona Probleme hatten, für die Praxisphase und die Bachelorarbeit einen Platz in einem Unternehmen zu finden, hatte Stockhoff bei TEKA Glück. Der 26-Jährige begann im März 2021 seine zehn wöchige Praxisphase mit anschließender Bachelorarbeit in der Technikabteilung des Unternehmens mit rund 150 Mitarbeitern. Zusammen mit dem Sondermaschinenbauer aus Coesfeld kristallisierte sich schnell das Thema der Bachelorthesis heraus, die “Neuentwicklung einer Absaughaube” für die Produkte des Unternehmens, heraus. Bei dieser konnte Stockhoff seine im Studium und in der Praxisphase erworbenen Kenntnisse direkt einfließen lassen. Eine gute Basis für eine erfolgreiche Abschlussarbeit war zusätzlich die Betreuung, die laut Gerrit Stockhoff hervorragend war: “Gute Kommunikation und Know-How durch die technische Abteilung bei TEKA und Denkanstöße durch den Professor der Hochschule Bochum spielten eine große Rolle. So konnte ich die Bachelorthesis mit sehr gutem Ergebnis abschließen.”

Arbeit wird wertgeschätzt und genutzt
“Ich hatte von Seiten der Geschäftsführung viele Freiheiten und bekam Unterstützung, um auch praktische Tests an einem 3D-Druck Prototypen durchzuführen. Das hat enorm Spaß gemacht. Das Tolle ist, dass die Ergebnisse meiner Arbeit wertgeschätzt und auch gebraucht werden”, fährt er fort. Umso mehr freute sich Gerrit Stockhoff, dass ihm das Angebot unterbreitet wurde, nach dem Studium im Unternehmen als Maschinenbauingenieur in der technischen Abteilung zu beginnen.

Der hohe Praxisbezug und Nutzen seiner Arbeit sind auch für Niklas Müller die großen Vorteile, die für eine Abschlussarbeit im Unternehmen sprechen: “So können während des Verfassens der Arbeit praktische Erfahrungen und neue Kontakte gesammelt werden. “Gegenüber meiner Bachelorarbeit, die ich an der Fachhochschule rein theoretisch geschrieben habe, wird man durch das Wissen um die spätere möglichst erfolgreiche Umsetzung der entwickelten Ideen auch stark motiviert. So macht die gesamte Arbeit mehr Spaß. Zudem erfolgt die Unterstützung von Unternehmensseite trotz der Corona-Thematik durch die hohe Flexibilität und gute Arbeitsausstattung sehr erfolgreich”, freut sich der 24 Jahre alte Bielefelder, der seit November als Werksstudent neben seinem Masterstudium im Business Engineering bei TEKA angestellt ist. Aktuell befindet er sich in der Vorbereitung seiner Masterarbeit. Das Thema ist hochaktuell: die Digitalisierung des Auftragsmanagements.

Doch auch die Unternehmen profitieren vom studentischen Input: “Die Studenten bringen neue Ideen und andere Sichtweisen ins Unternehmen. Auf diese Weise werden Projekte und Neuentwicklungen vorangetrieben. Und wenn alles stimmt, erhält man neue Fachkräfte, die zum Unternehmen passen und die man auf dem freien Markt unter Umständen nicht so leicht findet”, meint Klaus Gärtner, Leiter der Technikabteilung, der ebenfalls schon während seines Maschinenbaustudiums vor mehr als 25 Jahren zur Firma stieß.

BU: Gerrit Stockhoff (l.) hat bereits Bachelorarbeit und Praxisphase erfolgreich bei TEKA absolviert. Niklas Müller arbeitet zurzeit als Werksstudent bei dem Sondermaschinenbauer und beginnt bald seine Masterarbeit mit Unterstützung des Unternehmens.