Werba Plast setzt auf die TEKA-FilterCube im Trio

Rauch- und staubfreier Lasereinsatz für die innovative Verkaufsförderung 
Die Werba Plast GmbH ist ein dynamisches mittelständisches Unternehmen mit Firmensitz in Roßtal bei Nürnberg. Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich das familiengeführte Unternehmen zu einem führenden Hersteller von Investitionsgütern für den Handel etabliert. Die Kunden des Unternehmens stammen aus der Lebensmittelbranche, dem Buchhandel, sind Apotheken oder Drogeriemärkte und weitere Einzelhandelsanbieter. Ziel ist es, dauerhaft erfolgreich als renommiertes Unternehmen für die attraktive Wareninszenierung und funktionelle Produktauszeichnung etabliert zu bleiben. Dafür werden in der Produktion modernste Technologien eingesetzt. 

Sehr starkes Staub- und Rauchaufkommen
Werba Plast setzt bei der Materialbearbeitung seit vielen Jahren auf die Technologie des Laserschneidens und -gravierens. An drei Arbeitsplätzen zugleich werden Holz und verschiedene Kunststoffe in Materialstärken zwischen 1,8 mm bis 15 mm verarbeitet. Mit unterschiedlichen Laserstärken, d.h. 230W, 690W und 850W können die Fertigungsmaterialien besonders sauber und präzise geschnitten oder graviert werden. Dabei ist das Staub- und Rauchaufkommen an den drei 3050 x 2050 mm großen Laserschneidtischen sehr stark. Dies führte dazu, dass bei der bisher eingesetzten Absaug- und Filteranlage bisweilen wöchentliche Filterwechsel notwendig waren. 

Ausgezeichnete Absaugleistung und sehr hohe Filterstandzeiten
„Bei der Modernisierung unseres Absaug- und Filtersystems ging es uns vor allem darum, ein System einzusetzen, dass das hohe Staub- und Rauchaufkommen mit einer ausgezeichneten Absaugleistung bewältigt und sehr hohe Filterstandzeiten bietet, denn die bisherige Lösung war mit hohem Aufwand und großen Kosten beim Filterwechsel verbunden“, so Olaf Lehmann, Produktionsleiter Werba Plast. Als intelligente und zugleich besonders gesundheitsschonende Lösung wurden die drei Laser jeweils mit einer TEKA-FilterCube verbunden, um die Staub- und Rauchbelastung direkt am Entstehungsort zu reduzieren. In diesem Fall handelt es sich um eine mit Filter- und Aktivkohlepatronen bestückte Doppelmodulanlage. 

Platzsparender Allrounder
Die FilterCube von TEKA ist eine modular aufgebaute Absauganlage, die bei fast allen Aufgabenstellungen im Bereich der Filtration von Rauchen und Stäuben eingesetzt werden kann. Als stationäre Anlage erfasst sie die bei Werba Plast entstehenden Rauche und Stäube über eine am Lasertisch angeschlossene Rohrleitung, reinigt die schadstoffhaltige Luft zu nahezu 100 Prozent und führt sie anschließend aus dem Arbeitsraum nach draußen. Die partikelförmigen Schadstoffe bleiben an der Oberfläche der Filterpatronen hängen und fallen bei der automatischen Abreinigung in das dafür vorgesehene Gefäß. Die in der FilterCube eingesetzten Patronen vom Typ Easy Clean Plus bestehen aus rillierten Polyestermedien mit Nanofaserauflage und wurden speziell für die Entstaubung von Schweißrauchen sowie von Stäuben entwickelt, wie sie bei Brenn-, Plasma- oder Laserschneidprozessen entstehen. Gerade alveolengängige Partikel (< 0,4 µm) werden mit Bestwerten abgeschieden. Zusätzlich ist die Anlage mit Aktivkohlepatronen bestückt, die die entstehenden Gase weitgehend absorbieren und so Gerüche binden. 

Verkleben der Filter verhindern
Beim Schneiden von Plexiglas, Plastik und ähnlichen Materialien entsteht ein klebriger Rauch, der die Filter schnell zusetzen kann. Um dies zu verhindern, ist jede Absauganlage bei Werba Plast mit einer Dosiereinrichtung ausgestattet. Nach jeder Abreinigung wird Filterhilfsmittel auf die Filter aufgetragen, das sich quasi als Schutzmantel auf der Patronenoberfläche ablagert. Der Prozessstaub verbindet sich mit diesem und setzt sich nur äußerlich an der Filterpatrone ab. Die Standzeit der Filterpatronen wird durch diese Zusatzeinrichtung wesentlich verlängert. „Die FilterCube ist ein Allrounder. Gerade auch, weil sie bei einer recht beengten Raumsituation platzsparend unmittelbar neben den Lasertischen aufgestellt werden konnte, ist sie für Werba Plast die ideale Lösung“, so Michael Kneuer, der als zuständiger TEKA-Außendienstmitarbeiter das Unternehmen beriet und sich um eine zügige Projektabwicklung kümmerte. „Nach der Inbetriebnahme der Anlagen im Februar 2022 war bisher bei gleichem Produktionsvolumen noch kein Filterwechsel notwendig“, resümiert Olaf Lehmann zufrieden.

Bildunterschrift: Die FilterCubes sind direkt mit dem Laser verbunden und saugen leistungsstark am Entstehungsort ab.