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  • Schweißer können aufatmen
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  • Schneiden und Absaugen aus einer Hand
  • Absaugtechnik hilft Energiekosten sparen
  • Kinder stürmen Kids Club
  • Für Dauerbetrieb geeignet
  • Spielplatz neben dem Fußballplatz
  • Erste große Hausmesse bei Teka
  • „Die Welt sauberer und damit lebenswerter machen
  • Filtercube in Doppelmodul-Fassung
  • Ausbildung aufwerten
  • Erste Messe im eigenen Haus
  • Saubere Luft ohne Wärmeverlust
  • Neue Mitglieder stellen sich vor: TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH
  • Umweltschutz in der betrieblichen Praxis
  • Mit neuem Staubvorabscheider
  • Durch Luftrückführung Energie sparen
  • "Wir sitzen alle in einem Boot"
  • Reine Arbeitsumgebung ist Pflicht
  • Schichtlüftung schafft stetig reine Atemluft
  • Mobile Hochvakuum-Absauganlage für den Einsatz an Schweißpistolen
  • „Wir sitzen alle in einem Boot
  • "Die Potentiale sind enorm"
  • Großflächig saugen und sparen
  • Asiaten sind begeistert
  • Laserabsaugung bietet hohen Nutzerkomfort
  • Laserabsauganlage mit neuer Steuerung
  • TEKA zeigt LFE mit neuer Steuerung
  • Saubere Luft beim Löten
  • Positive Bilanz: Unternehmen auf Expansionskurs
  • Potenziale des Internets heben
  • Sauber und wirtschaftlich Schneiden mit modernster Plasmaschneidtechnik plus Filteranlage
  • Schweißrauch- und Schleifstaubabsaugung bei der Fertigung von Wagenkästen für Eisenbahnwaggons
  • Forschungsprojekt zu Filtertechnik
  • Lärmschutz und saubere Luft beim Schleifen
  • Schüler sind Traumjobs auf der Spur
  • Motto: "Vorbeugen ist besser als heilen"
  • Gute Luft - TEKA will Zielgruppe Landtechnik stärker erschließen
  • Investitionsbereitschaft steigt wieder
  • "Vorbeugen ist besser als heilen"
  • Investition in Beton und Köpfe
  • Kreis schneidet wieder prima ab – Mittelstandspreis
  • Jugendliche erleben Alltag im Berufsleben


Schweißer können aufatmen
ln den Hallen von Peters Stahlbau ist die Luft rein

Seit in der Produktionshalle der Peters Stahlbau GmbH mehrere Absaug- und Filteranlagen des Herstellers Teka in Betrieb genommen wurden, haben sich die bekannten Dunstschleier vom MAG-Schweißen verzogen.

Mehrere Schweißer in der Produktionshalle bei der Peters Stahlbau GmbH in Itterbeck machen sich an einem langen Stahlträger zu schaffen. An diesem Ort werden Baugruppen unter anderem für den Industrie-, Kraftwerks- und Stadionbau gefertigt. Die Funken fliegen, Rauch steigt auf. Wenige Meter entfernt beobachtet Geschäftsführer Heinz-Geert Peters das Geschehen und schnauft einmal tief durch. Kann er auch bedenkenlos tun, denn an mehreren Stellen in
der Halle sind Absauganlagen der Marke "Airtech" installiert.

Seit 2008 setzt das Unternehmen sechs Anlagen der raumlufttechnischen Lösung des Herstellers Teka für die Reinigung der Luft in der dreischiffigen Halle ein. Es handelte
sich damals um die erste Installation der Baureihe in dieser Größenordnung. Heute gehört ein solches Projekt zum Alltagsgeschäft des Spezialisten für Absauganlagen aus Velen in Westfalen. Auch nach sechs Jahren hat die Zufriedenheit bei Heinz-Geert Peters nicht nachgelassen: "Die Anlagen haben sich bewährt und schützen die Mit-arbeiter in der Halle, machen die Produktionsprozesse
effizienter und senken obendrein
die Heizkosten."

Der Anstoß für die Zusammenarbeit kam von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall. "Beim Bau unseres dritten Hallenschiffeskamen die auf uns zu und wollte wissen,
wie wir es mit dem Schweißrauch halten", erzählt Heinz-Geert Peters. Der Geschäftsführer setzt auf hohe Qualitätsstandards und das gilt auch für den Arbeitsschutz. Daher hat er sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und festgestellt, dass mobile Geräte mit Absaugarmen in seinem Betrieb nicht praktikabel sind. Ein System mit Rohrleitungen
ist wegen der vielen Decken- und Konsolenkräne nicht in Frage gekommen. Mit dem Airtech-System stieß Peters schließlich auf eine praktikable Lösung. Die raumlufttechnische Anlage gehört zu den so genannten Stand-Alone-Systemen, die ohne Rohrleitung auskommen. Sie wird in Produktionsbetrieben mit starker Rauchentwicklung und hohen Emissionsraten eingesetzt wie das beim MAG-Schweißen im Stahlbau der Fall ist. Die Halle in Itterbeckhat ein Volumen von rund 55 000 m'· An den
beiden gegenüberliegenden Längsseiten des mittleren Hallenschiffes sind jeweils drei Absaug- und Filteranlagen aufgestellt. Diese nehmen die beim Schweißen entstehende
rauchhaltige' Luft über Ansaugkanäle auf und filtern sie. Die verschmutzte Luft durchläuft einen intensiven Reinigungsprozess. Dafür sind die Anlagen jeweils mit 12 Filterpatronen mit 36 m² Filterfläche bestückt. Das ergibt eine Gesamtfilterfläche von knapp 2600 m². Danach wird die gereinigte, warme Prozessluft über Weitwurfdüsen wieder
in die Halle zurück geleitet.

Dieser Kreislauf wird durch die ausgereifte Filtertechnik möglich. Das System ist mit Patronen der Kategorie M ausgestattet, die gemäß einer DIN-Norm mehr als 99,9 % der Partikel abscheiden. Über die Luftzirkulation werden die Schadstoffe anschließend erneut in Richtung der Ansaugkanäle geleitet. Bei einem Gesamtvolumenstrom von
180 000 m3/h erreicht das System in der Halle einen vierfachen Luftwechsel pro Stunde. So wird die Luftqualität erheblich verbessertund gleichzeitig die vorhandene Wärme
optimal genutzt.

Das positive Ergebnis war unmittelbar nach Inbetriebnahme sichtbar und spürbar: "Der Dunstschleier, der sich durch die Hallenschiffe gezogen hatte, war weg. Die Schleimhäute waren frei", so Peters. Auch die anfängliche Skepsis bei den Mitarbeitern wich einer allgemeinen Zustimmung: "Wenn wir die Drehzahl der Ventilatoren zu Testzwecken runterfuhren, kam schnell Protest auf. Fuhren wir sie wieder hoch, hatten
wir sofort ein besseres Raumklima in der Halle." In den Januarmonaten wunderten sich die Lieferanten über die saubere Halle. Und die Putzfrauen berichteten, dass weniger
Staub auf den Schreibtischen des angrenzenden Bürogebäudes lag. Auch mit der Geräuschentwicklung gibt es keine Probleme. "Wir kriegen von den Absauganlagen fast nichts mit, außer es blinkt einmal ein Licht",
versichert Peters.

Die Messungen der Berufsgenossenschaft bestätigten inzwischen die Wirksamkeit des Systems. Geschäftsführer Peters erinnert sich noch gut an die anfänglichen Zweifel:
"Die meinten, das würde nie klappen, damit ließen sich die Arbeitsplatzgrenzwerte nicht einhalten." Das Gegenteil ist der Fall. Die Protokolle belegen, dass an allen Messpunkten
die Werte unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten für A- und E-Staub liegen. Nur an einem Arbeitsplatz traf das nicht zu und den gibt es inzwischen
nicht mehr.

Auch das Thema Sicherheit spielt für Peters eine wichtige Rolle: "Wir haben für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und zusammen mit Teka eine Lösung für den Brandschutz entwickelt." So sorgen. elektrische Auslöser dafür, dass bei Bedarf 15 m³ Kohlenstoffdioxid in den Filterraum fließen. Alle Daten über den Zustand der Anlagen laufen zentral auf einem Bildschirm zusammen. Die Bedienung erfolgt über eine Fernsteuerung.
Je nach Arbeitsintensität kann der Nutzer jede einzelne Anlage ansteuern und den Volumenstrom erhöhen oder verringern. Das spart Energie. Gerade in Sachen Energieeffizienz habe das System viel zu bieten. "Es macht auf jeden Fall Sinn, die vorhandene warme Prozessluft zu reinigen und wieder zu nutzen, anstatt sie nach draußen zu blasen und eine energieintensive Frischluftzufuhr zu realisieren", so die Erfahrung von Peters. "In unserem Fall geht es um 180.000 Kubikmeter Luft pro Stunde, die nicht von außen zugeführt und wieder aufgeheizt werden muss."

Der Anwender
Das Familienunternehmen Peters Stahlbau gibt es seit über 80 Jahren und wird in der dritten Generation geführt. Am Standort im niedersächsischen Itterbeck sind rund 150 Mitarbeiter beschäftigt. Kerngeschäft ist der Stahlhallenneubau. Das Spektrum wird ergänzt durch den Industrie-, Kraftwerks- und Stadionbau. Das Unternehmen bietet von der Planung bis zur Ausführung alles aus einer
Hand. Auf einer Produktionsfläche von rund 7000 m² werden im Jahr rund 10 000 t Stahl umgesetzt.

Der Anbieter
Die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH wurde 1995 von den Geschäftsführern Jürgen Kernper und Erwin
Telöken gegründet. Das Unternehmen aus dem westfälischen Velen zählt zu den führenden Herstellern von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handwerk und Labor
in Europa und beschäftigt 120 Mitarbeiter. Das Produktportfolio umfasst neben mobilen und stationären Absaug- und Filteranlagen auch Brennschneidtische sowie Sicht- und Schallschutz.
(ub) e
 
Bewährungsprobe bestanden
Hallenluftreinigung bei Stahlbau Peters mit Airtech von Teka:

Mehrere Schweißer in der Produktionshalle bei Peters Stahlbau machen sich an einem langen Stahlträger zu schaffen. Die Funken fliegen, Rauch steigt auf. Wenige Meter entfernt beobachtet Geschäftsführer Heinz-Geert Peters das Geschehen und atmet durch. Dies kann er bedenkenlos tun. Der Grund dafür heißt "Airtech" und ist an mehreren Stellen der Halle installiert, in der Baugruppen für den Stahlhau-, Industrie-, Kraftwerks- und Stadionbau gefertigt werden.

Seit 2008 setzt das Unternehmen sechs Anlagen der raumlufttechnischen Lösung von Teka zur Reinigung der Luft in seiner dreischiffigen Halle ein. Es handelte sich damals um die erste Installation der Baureihe in dieser Größenordnung.
Heute gehört ein solches Projekt zum Alltagsgeschäft des internationalen Absauganlagenherstellers aus Velen (D), mit einer Österreich-Niederlassung in Brunn am Gebirge. Auch nach sechs Jahren hat die Zufriedenheit bei Heinz-Geert Peters nicht nachgelassen: "Die Anlagen haben sich gut bewährt. Sie schützen sämtliche Mitarbeiter in der Halle, machen Produktionsprozesse effizienter und senken
zudem die Heizkosten."

Wie kam es zur Zusammenarbeit?
"Beim Bau unseres dritten Hallenschiffes kam die Berufsgenossenschaft Holz und Metall auf uns zu und wollte wissen: Wie halten Sie es mit dem Schweißrauch?", schildert Heinz-Geert Peters den Hintergrund. Das Unternehmen setze hohe Qualitätsstandards - auch was den Arbeitsschutz angeht. Peters habe sich daher intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und festgestellt, dass die Verwendung mobiler Geräte mit Absaugarmen beim Bearbeiten großer Bauteile in seinem Betrieb nicht praktikabel sei. Ein System mit Rohrleitungen sei wegen der Vielzahl von Decken- und Konsolenkränen nicht infrage gekommen. Anders habe es sich mit der Airtech verhalten. Die raumlufttechnische Anlage gehört zu den sogenannten Stand-alone-Systemen,
die ohne Rohrleitung auskommen und in Produktionsbetrieben mit starker Rauchentwicklung und hohen Emissionsraten eingesetzt werden, wie sie beim MAG-Schweißen im Stahlbau die Regel sind. Und so funktioniert das System: In der Halle bei Stahlbau Peters mit einem Gesamtvolumen von rund 55.000 m³ sind jeweils drei Absaug- und Filteranlagen an den zwei gegenüberliegenden Längsseiten des mittleren Hallenschiffes aufgestellt. Die Anlagen nehmen die beim Schweißen entstehende rauchhaltige Luft über Ansaugkanäle auf und filtern sie. Die verschmutzte Luft durchläuft einen intensiven Reinigungsprozess. Die Anlagen sind jeweils mit 12 Filterpatronen a 36 m² Filterfläche bestückt Gesamtfilterfläche von 2.600 m²), die sich bei geringem Strom- und Druckluftverbrauch automatisch abreinigen assen. Anschließend leiten sie die gereinigte, warme Prozessluft über Weitwurfdüsen wieder in die Halle zurück.

Der hohe Stand der Filtertechnik macht's möglich: Das System ist mit Patronen der Kategorie M ausgestattet, die Partikel gemäß DIN EN 60335-2-69 zu 99,9 % abscheiden. Durch Luftzirkulation werden anschließend erneut die Schadstoffe in Richtung der Ansaugkanäle geleitet. Bei einem Gesamtvolumenstrom von 180.000 m³/h erreicht das System einen vierfachen Luftwechsel pro Stunde. So wird die Luftqualität erheblich verbessert und gleichzeitig die vorhandene Wärme optimal genutzt.

Ergebnis bestätigt Wirksamkeit des Systems
Das positive Ergebnis war unmittelbar nach Inbetriebnahme sichtbar und spürbar: "Der Dunstschleier, der sich durch die Hallenschiffe gezogen hatte, war weg. Die Schleimhäute waren frei", so Peters. Auch die anfängliche Skepsis bei den Mitarbeitern wich allgemeiner Zustimmung: "Wenn wir die Drehzahl der Ventilatoren zu Testzwecken runterfuhren, kam schnell Protest. Fuhren wir sie wieder hoch, hatten wir sofort wieder ein besseres Raumklima in der Halle. Unsere Lieferanten wunderten sich über die sehr saubere Halle." Und die Lautstärke? "Wir kriegen von den Absauganlagen fast nichts mit, außer es blinkt einmal ein Licht." Auch die Messungen der Berufsgenossenschaft bestätigten die Wirksamkeit des Systems: "Diese war anfangs skeptisch und prophezeite: ,Das klappt nie. Damit können Sie die Arbeitsplatzgrenzwerte nicht einhalten." Das Gegenteil war der Fall: "Wie die Protokolle belegen, lagen wir an allen Messpunkten bis auf denen an einem Arbeitsplatz, den es heute so nicht mehr gibt, unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten für A- und E-Staub." Auch Sicherheit und Energieeffizienz sind Teil der Lösung Die Themen Sicherheit und technisches Know-how spielten ebenfalls eine große Rolle: "Wir haben für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und gemeinsam mit Teka-Lösungen z. B. für den Brandschutz entwickelt." So sorgen elektrische Auslöser dafür, dass bei Bedarf 15 m³ C02 in den Filterraum fließen. Informationen über den Betrieb und den Zustand der Anlagen laufen zentral auf einem Bildschirm ein. Die Bedienung erfolgt per Fernsteuerung. Je nach Arbeitsintensität kann der Nutzer jede einzelne Anlage ansteuern und den Volumenstrom erhöhen bzw. verringern. Dies spart Energie. Gerade in Sachen Energieeffizienz hat das System viel zu bieten, so die Erfahrungen von Heinz-Geert Peters: "Es macht auf jeden Fall Sinn, die vorhandene warme Prozessluft zu reinigen und wieder zu nutzen, anstau sie nach draußen zu blasen und eine energieintensive Frischluftzufuhr zu realisieren. In unserem Fall geht es um 180.000 m³ Luft/Stunde, die nicht von außen zugeführt und wieder aufgeheizt werden muss."

Darüber hinaus lassen sich noch weitere Einsparungen realisieren: "Wir heizen über Deckenstrahler. Seit wir die Absaug- und Filteranlagen nutzen, benötigen wir diese nur noch sehr wenig." Der Grund: Durch die Ausblasdüsen in etwa vier Metern Höhe wird die Prozesswärme schnell und gleichmäßig verteilt. Dass die Zirkulation der Warmluft tatsächlich funktioniert, haben Messungen gezeigt: "Im Kopfbereich der Mitarbeiter und in acht Metern Höhe haben wir nur einen minimalen Temperaturunterschied. Wir haben also eine gleichmäßige Temperatur in allen Schichten der Halle."

 
TEKA Kids Club am Hamalandstadion
Ein Ort für die ganze Familie

"TEKA Kids Club" prangt in großen blauen Lettern über dem Eingang des Gebäudes, das bis vor einigen Jahren die Umkleidekabinen der SpVgg Vreden beherbergte.

Wie es dazu kam? Regelmäßig am Wochenende wiederholte sich dasselbe Bild: Das kleine Mädchen zieht am Hosenbein seines Vaters und quengelt, während Papa das Fußballspiel im Vredener Hamalandstadion verfolgen möchte. Christian Bengfort, 2. Vorsitzender der SpVgg, schmunzelt beim Erzählen dieser Anekdote aus längst vergangenen Tagen. Aus dem Kleinkind ist längst ein Schulkind geworden, das die Zeit lieber mit seinen Freundinnen als mit Papa auf dem Sportplatz verbringt. Doch die Frage, die sich fußballbegeisterte Ellern stellen, ist dieselbe geblieben: Wie beschäftige ich mein Kind beim Fußballgucken oder beim Training? "Hierauf haben wir jetzt mit unserem Kinder- und Jugendtreff die Antwort gefunden", ist sich Christian Bengfort sicher. Viel hat sich in den vergangenen Jahren an dem Gebäude getan: "Neue Fenster, Fliesen, Elektrik und Abfiüsse. Sogar ein neues Dach", zählen Beisitzer Ludger Ahler und Platzwart Dieter Schäfer auf. Die Sanierungskosten fielen höher aus als erwartet- nicht zuletzt weil immer neue unliebsame Überraschungen warteten. "Auch wenn wir sehr viele Leute im Verein haben, die sich ehrenamtlich engagieren, ohne die finanzielle Unterstützung von TEKA sowie weiterer Partner wäre der "Kids Club" nicht umsetzbar gewesen", ist sich Bengfort sicher.
Erwin Telöken, Geschäftsführer der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH als Hauptsponsor sieht die Mittel an der richtigen Stelle eingesetzt: "Die Jugendarbeit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Hier werden Werte wie Teamgeist und Fairness an Kinder und Jugendliche weitergegeben. Eigenschaften, die wir auch an unseren künftigen Auszubildenden schätzen."

Die Jüngsten haben die Möglichkeit im Bällebad zu spielen, zu malen oder sich Bilderbücher anzuschauen, während es sich die Erwachsenen bei einem Kaffee gemütlich machen können. Mit Kickertisch und Chiliecke hat der Verein auch an die Älteren gedacht. Geöffnet ist der "Kids Club" mit Betreuungsmöglich keit während der Trainings- und Spielzeiten auch innerhalb der Woche.

"Wir wollen ein Verein für die ganze Familie sein, wo auch die Kleinsten und die nicht Fußball spielenden Kinder ihre Zeit verbringen können und sich wohlfühlen. Denn: Wenn die Kinder zufrieden sind, sind es die Ellern auch", meint Bengfort. Darber hinaus dienen die außersportlichen Angebote auch dazu, die Attraktivität und die Identifikation mit dem Verein als Ganzes zu erhöhen. Der "Kids Club" selbst bilde einen Baustein in der Förderung der Jugendarbeit des Vereins, der vor Jahren in der Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln seinen Anfang nahm.

Alles zum TEKA Kids Club und zur SpVgg Vreden unter: http://www.spvgg-vreden.de und http://kids.teka.eu/
 
Immer eine saubere Lösung
Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie gilt als zuverlässiger und leistungsstarker Partner, wenn es um saubere Luft am Arbeilsplatz geht. Ob in der metallverarbeitenden Industrie oder dem Stahlbau -Stäube und Rauche verschmutzen bei vielen Arbeitsprozessen wie Schweißen, Schleifen oder Löten die Luft. Sie gefährden die Gesundheit von Mitarbeitern, schaden der Umwelt und beeinträchtigen Produktionsprozesse.

Abhilfe schaffen moderne Absaug- und Filteranlagen. Seit fast 20 Jahren gilt die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie als zuverlässiger Partner, wenn es um saubere Luft am Arbeitsplatz und Umweltschutz im Betrieb geht. Europaweit zählt das Unternehmen mit Sitz in Deutschland zu den führenden Herstellern für Industrie, Handwerk und Labor. Das Repertoire reicht von mobilen und stationären Geräten bis hin zu kompletten raumlufttechnischen Lösungen.

«Unsere innovativen und qualitativ hochwertigen Anlagen sorgen dafür, dass Mitarbeiter wieder durchatmen können und gewährleisten effiziente Produktionsprozesse», erklärt Geschäftsführer Erwin Telöken. TEKA-Qualität heißt zertifizierte Qualität: Fast alle mobilen und stationären Geräte sind mit dem W3-Zertifikat » des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ausgezeichnet. Ein 120-köpfiges Team arbeitet in Kooperation mit internationalen Vertriebspartnern gemeinsam an dem Ziel, Kunden überall auf der Weit maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Erwin Telöken: "Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Handelspartnern vor Ort für jeden Kunden eine passgenaue Lösung. Auf eines können Sie sich bei TEKA verlassen: Sie erhalten von uns Service aus einer Hand - angefangen bei der ausführlichen Beratung über den fundierten technischen Support bis hin zur professionellen Montage." Weitere Informationen sind am TEKA-Stand J27 in Halle 1.1 auf der PRODEX erhältlich.
 
Absaugen ohne Ende
Die Absaug- und Filteranlage vom Typ "Filtercube" von TEKA ist in einer neuen Doppelmodul-Fassung erhältlich, die hohem und langandauerndem Schadstoffanfall beispielsweise beim Schweißen, Schleifen und Schneiden gerecht wird. Die vollverkleidete, kompakte Anlage erfasst Rauch und Staub punktgenau und reinigt die Luft zu mehr als 99,9 % (Filter der der Staubklasse M mit Durchlassgrad von <0, 1 Prozent gemäß DIN EN 60335-2-69). Sie ist je nach Anforderung als Nieder-, Mittel- und Hochvakuumsystem in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich und mit insgesamt acht Filterpatronen ausgestattet.

Aufgrund ihrer Zweigliedrigkeit kann die Doppelmodul-Anlage anders als herkömmliche Geräte, die zu Wartungszwecken gestoppt werden müssen, im Dauerbetrieb laufen. Während das eine Filtermodul beispielsweise bei der automatischen Abreinigung vom Betrieb abgeschottet wird, läuft das andere unvermindert weiter. Der Vorteil: Die Filter lassen sich im "Offline-Modus" effektiver reinigen, wodurch eine konstantere Absaugleistung gewährleistet ist und die Filterstandzeiten erheblich erhöht werden. Auch bei einem Filterwechsel oder der Staubentleerung kann das zweite Modul ohne Unterbrechung weiter betrieben werden, so dass die Produktion zu keinem Zeitpunkt still stehen muss.

Die Module verfügen über ein neu es nutzerfreundliches und sicheres StaubentnahmeSystem. Durch das Lösen eines Spannhebels kann das Fass, in dem sich der gesammelte Staub befindet, entnommen und direkt mit einem Deckel verschlossen werden. Auf diese Weise kommt der Anwender zu keinem Zeitpunkt mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung.
 
Schneiden und Absaugen
Micro Step Europa und Teka bieten neue Generation der Eco-Serie

Multifunktional - MicroStep Europa und die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie setzen ihre Kooperation mit einer neuen Generation der Master Cut Eco-Serie fort. Die Komplettlösung, bestehend aus CNC-Schneidanlage, Absaug- und Filteranlage sowie Stromquelle, ist jetzt laut Teka vielseitiger, leistungsstärker und kompakter. Die Baureihe lässt sich demnach für Schneidaufgaben unterschiedlichster Art einsetzen und wird dabei höchsten Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz sowie Produktqualität gerecht.

Individuelle Versionen
Sowohl die Schneid- als auch die Filtertechnik ist in zusätzlichen Varianten erhältlich, die sich zu einem maßgeschneiderten Gesamtpaket schnüren lassen. So können Anwender bei der Schneidanlage jetzt zwischen fünf Formaten in einer Größe von 3.000 x 1.500 mm bis. 6.000 x 2.000 mm wählen. Die Filteranlage ist in einer weiteren Fassung mit stärkerer Absaug- und Filtrationsleistung erhältlich. Je nach Tischgröße und Staubintensität der Anwendung kann neben der IFA-zertifizierten 7,5 kW-Ausführung eine zusätzliche Leistungsstufe mit 11 kW Motorleistung eingesetzt werden. Sie verfügt mit 200 m² über die doppelte Filterfläche. Darüber hinaus ist die neue Baureihe platzsparend konzipiert. Die kompakte Ausführung der Schneidanlage mit integrierter Steuerung und ergonomischem Touch-Bedienportal sowie der modulare Aufbau der Filteranlage sparen wertvollen Raum. Mit der Master Cut Eco-Baureihe für das Plasma- und utogenschneiden lassen sich unterschiedliche Materialien mit von bis zu 100 mm bearbeiten. Linearführung an allen Achsen, schrägverzahnte Antriebe und eine beidseitig mit AC-Motoren angetriebene Portalbrücke gewährleisten den Herstellerangaben zufolge eine hohe Schnittqualität sowie eine dauerhaft hohe und gleichbleibende Präzision. Die Schneidanlagen sind mit einer bedienerfreundlichen Steuerung ausgestattet: Die iMSNC Steuerung ist eine von MicroStep entwickelte Oberfläche, den Angaben nach ist sie leicht und verständlich bedienbar.
Die Filteranlage wird automatisch über die Steuerung der Schneidanlage angesteuert. Sie verfügt über Patronen der Staubklasse M, die die Luft zu mehr als 99,9% reinigen. Laut Teka lassen sich aufgrund ihrer speziellen Geometrie Partikel schonend entfernen. Dies führe zu einer dauerhaft hohen Abreinigungsleistung und hohen Standzeiten der Filterpatronen.
Die gefilterte bereits erwärmte Luft könne in der Regel nach dem Reinigungsprozess wieder in die Halle zurückgeführt werden. So lassen sich die Energiekosten während der Heizperiode senken. Alternativ kann die Luft bei Anschluss eines Zwei-Wege-Verteilers nach außen geführt werden.
„Wir liefern Kunden ein Gesamtkonzept, das ganz auf ihren Bedarf-" abgestimmt ist. Darüber hinaus sparen sie Zeit und Geld. Denn: Für sämtliche Bestandteile des Pakets, das zu einem Komplettpreis erhältlich ist, sind dank Modulbauweise kurze Fertigungs- und Lieferzeiten garantiert", fasst Teka-Geschäftsführer Erwin Telöken zusammen. PL
~ http://www.teka.eu

 
Schneiden und Absaugen aus einer Hand
MicroStep Europa und die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie setzen ihre Kooperation mit einer neuen Generation der MasterCut Eco-Serie fort. Die Komplettlösung -bestehend aus CNC-Schneidanlage, Absaug- und Filteranlage sowie Stromquelle- ist jetzt noch vielseitiger, leistungsstärker und kompakter. Bei der Schneidanlage können Anwender jetzt zwischen fünf Formaten in einer Größe von 3.000 x 1.500 mm bis 6.000 x 2.000 mm wählen. Die Filteranlage ist in einer weiteren Fassung mit stärkerer Absaug- und Filtrationsleistung erhältlich. Je nach Tischgröße und Staubintensität der Anwendung kann neben der IFA-zertifizierten 7,5 kW-Ausführung eine zusätzliche Leistungsstufe mit 11 kW -Motorleistung eingesetzt werden. Sie verfügt mit 200 m² über die doppelte Filterfläche.
 
TEKA: Neue Doppelmodulanlage läuft im Dauerbetrieb
Die Absaug- und Filteranlage vom Typ FILTERCUBE von TEKA ist in einer neuen Doppelmodul-Fassung erhältlich, die hohem und langandauerndem Schadstoffanfall beispielsweise beim Schweißen, Schleifen und Schneiden gerecht wird. Die vollverkleidete, kompakte Anlage erfasst Rauche und Stäube punktgenau und reinigt die Luft zu mehr als 99,9 Prozent (Filter der Staubklasse M mit Durchlassgrad von <0,1 Prozent gemäß DIN EN 60335-2-69). Sie ist je nach Anforderung als Nieder-, Mittel- und Hochvakuumsystem in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich und mit insgesamt acht Patronen ausgestattet, die eine Filterfläche von 5 m² bis 25 m² aufweisen.

Aufgrund ihrer Zweigliedrigkeit kann die Doppelmodul-Anlage anders als herkömmliche Geräte, die zu Wartungszwecken gestoppt werden müssen, im Dauerbetrieb laufen. Während das eine Filtermodul beispielsweise bei der automatischen Abreinigung vom Betrieb abgeschottet wird, läuft das andere unvermindert weiter. Der Vorteil: die Filter lassen sich im „Offline-Modus“ effektiver abreinigen, wodurch eine konstantere Absaugleistung gewährleistet ist und die Filterstandzeiten erheblich erhöht werden. Auch bei einem Filterwechsel oder der Staubentleerung kann das zweite Modul ohne Unterbrechung weiter betrieben werden, so dass die Produktion zu keinem Zeitpunkt stillstehen muss.

Die Module verfügen über ein neues nutzerfreundliches und sicheres Staubentnahme-System. Durch das Lösen eines Spannhebels kann das Fass, in dem sich der gesammelte Staub befindet, entnommen und direkt mit einem Deckel verschlossen werden. Auf diese Weise kommt der Anwender zu keinem Zeitpunkt mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung.

Zu sehen ist eine Anlage aus der Baureihe FILTERCUBE am TEKA-Stand E20 in Halle 13 auf der EuroBLECH in Hannover.
 
Schneiden und Absaugen aus einer Hand
MicroStep Europa und TEKA bieten neue Generation der ECO-Serie

MicroStep Europa und die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie setzen ihre Kooperation mit einer neuen Generation der MasterCut Eco-Serie fort. Die Komplettlösung - bestehend aus CNC-Schneidanlage, Absaug- und Filteranlage sowie Stromquelle - ist jetzt noch vielseitiger, leistungsstärker und kompakter. Die Baureihe lässt sich für Schneidaufgaben unterschiedlichster Art einsetzen und wird dabei höchsten Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz sowie Produktqualität gerecht.

Sowohl die Schneid- als auch die Filtertechnik ist in zusätzlichen Varianten erhältlich, die sich zu einem maßgeschneiderten Gesamtpaket schnüren lassen. So können Anwender bei der Schneidanlage jetzt zwischen fünf Formaten in einer Größe von 3000 x 1500 mm bis 6000 x 2000 mm wählen. Die Filteranlage ist in einer weiteren Fassung mit stärkerer Absaug- und Filtrationsleistung erhältlich. Je nach Tischgröße und Staubintensität der Anwendung kann neben der IFA-zertifizierten 7,5 kW-Ausführung eine zusätzliche Leistungsstufe mit 11 kW- Motorleistung eingesetzt werden. Sie verfügt mit 200 m2 über die doppelte Filterfläche. So sind Maschinenbediener auch bei anspruchsvollen Schneidaufgaben zuverlässig vor schadstoffhaltigen Partikeln geschützt. Darüber hinaus ist die neue Baureihe Platz sparend konzipiert. Die kompakte Ausführung der Schneidanlage mit integrierter Steuerung und ergonomischem Touch-Bedienportal sowie der modulare Aufbau der Filteranlage sparen wertvollen Raum.

Mit der MasterCut ECO-Baureihe für das Plasma-und Autogenschneiden lassen sich unterschiedliche Materialien mit einer Materialstärke von bis zu 100 mm bearbeiten. Linearführung an allen Achsen, schrägverzahnte Antriebe und eine beidseitig mit AC Motoren angetriebene Portalbrücke gewährleisten eine hohe Schnittqualität sowie eine dauerhaft hohe und gleichbleibende Präzision. Die Schneidanlagen sind mit einer bedienerfreundlichen Steuerung ausgestattet: Die iMSNC Steuerung ist eine von MicroStep entwickelte Oberfläche, die leicht und verständlich bedienbar ist und dabei alle Möglichkeiten der Optimierung bietet. Die Filteranlage wird automatisch über die Steuerung der Schneidanlage angesteuert. Sie verfügt über Patronen der Staubklasse M, die die Luft zu mehr als 99,9 Prozent reinigen (Filter der Staubklasse M mit Durchlassgrad von < 0,1 Prozent gemäß DIN EN 60335-2-69). Aufgrund ihrer speziellen Geometrie lassen sich Partikel schonend entfernen. Dies führt zu einer dauerhaft hohen Abreinigungsleistung und hohen Standzeiten der Filterpatronen. Die gefilterte bereits erwärmte Luft kann in der Regel nach dem Reinigungsprozess wieder in die Halle zurückgeführt werden. So lassen sich die Energiekosten während der Heizperiode senken. Alternativ kann die Luft bei Anschluss eines Zwei-Wege-Verteilers nach außen geführt werden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte am TEKA-Stand (Halle 13, Stand E20) auf der EuroBLECH.
 
Absaugtechnik hilft Energiekosten sparen
Hoher Kostendruck, kurze Lieferzeiten, hohe Qualitätsansprüche: die Anforderungen an Gießereien im globalen Wettbewerb sind hoch. Dem hat die Grunewald GmbH & Co. KG, Bocholt, pünktlich zum 50-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr Rechnung getragen. Mit einer neuen Halle und hochmoderner Verfahrenstechnik in der Formerei und Sandregenerierung hat sie ihre Kapazitäten im Gussbereich erheblich erweitert. Das energiesparende raumlufttechnische Konzept hierfür hat die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie, Velen, entwickelt.

Der Gussbereich ist neben dem Werkzeug- und dem Komponentenbau das dritte große Standbein des internationalen Unternehmens, das an sechs Standorten in Bocholt, Irxleben und Detroit, USA, 240 Mitarbeiter beschäftigt. Einen Namen gemacht hat sich Grunewald als einer der europaweit führenden Hersteller von dünnwandigen Aluminiumstrukturteilen für den Automobilbereich, die Halbleiterindustrie und den Maschinenbau sowie für die schnelle Produktion von Prototypen und Kleinserien.
„Die Erweiterung der Gießerei auf insgesamt 2800 m2 war ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherung. So konnten wir den gesamten Produktionsprozess an einem Standort bündeln und neu strukturieren“, schildert Ulrich Grunewald, der
das Familienunternehmen gemeinsam mit Vater Christian und Bruder Philipp leitet. Technisch geht Grunewald neue Wege und hat den Prozess der Formherstellung und Sandregenerierung auf eine hochmoderne Grundlage gestellt.

Exklusive Mischung beim Pep-Set-Verfahren

In der Formerei erfolgt die Bindung des mit Harzsystemen ausgehärteten Quarzsandes nach dem in Deutschland noch selten angewandten Pep-Set-Verfahren. Dabei kommt eine Mischung zum Einsatz, die der Spezialchemikalienhersteller ASK
Chemicals, Hilden, zurzeit exklusiv für Grunewald herstellt. Das Ergebnis: eine noch bessere Qualität der fertigen Aluminiumgussteile sowie eine höhere Produktivität bei der Formherstellung. „Wir erhalten
einen fast fließfähigen Sand, der bei der Verarbeitung kaum Klebewirkung zeigt. Hierdurch ist die Oberfläche der Gussteile viel glatter als bisher“, schwärmt Gießereileiter Harald Dieckhues. Auf eine Nachbearbeitung kann fast völlig verzichtet werden. Ein weiterer Vorteil: Dank der erhöhten Bindekraft des Gemischs ist die Endfestigkeit der Formen schneller erreicht, wodurch die Zahl der pro Stunde hergestellten Formen erheblich gestiegen ist. Die neue Sandaufbereitungsanlage arbeitet besonders ressourcenschonend und kostensparend. Sie verfügt neben der mechanischen nun auch über eine thermische Regenerierungsstufe, die den
Sand während eines Brennprozesses in einem etwa 700 °C heißen Ofen vom Binder trennt. Der Großteil des Sandes steht mit höchster Qualität wieder zur Verfügung. Statt bisher bis zu 40 % Ausschuss pro Tonne müssen nur noch rund 10 % durch Neusand ersetzt werden. „Dies schont die Umwelt und den Geldbeutel, da die Kosten für Entsorgung und Neuanschaffung erheblich gesenkt werden“, betont Ulrich Grunewald.

Individuell zugeschnittenes raumlufttechnisches Konzept

Auf zukunftsweisende Technik setzt das Unternehmen auch, was den Bereich der Absaugtechnik angeht. Bei der Entscheidung für die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie aus dem westfälischen Velen spielten mehrere Faktoren eine Rolle: „Den Ausschlag hat gegeben, dass wir ein individuell auf die Gegebenheiten bei Grunewald zugeschnittenes raumlufttechnisches Konzept erhalten haben, das nicht nur unsere Mitarbeiter schützt, sondern sich auch als besonders energieeffizient erweist“, erklärt er weiter.
Die Kernfrage, der sich die Ingenieure bei Teka stellen mussten, lautete: Wie lässt sich die verschmutzte Luft zuverlässig aus der Halle schaffen, ohne die Heiz- und Prozesswärme ungenutzt zu lassen? Zu berücksichtigen war, dass in der Formerei und bei der mechanischen und thermischen Regenerierung mit Staub bzw. einem Staub-/Gasgemisch unterschiedliche gesundheitsgefährdende Schadstoffe entstehen, die getrennt voneinander abgesaugt und verwertet werden mussten. Entschieden hat sich Grunewald für eine Lösung, die auf den Prinzipen der Luftrückführung und der Wärmerückgewinnung basiert.

Große Staubmengen entfernen und filtern

Herzstück des Systems bilden acht Absaug- und Filteranlagen vom Typ ZPF –drei für die thermische Regenerierung und Formerei und fünf für die mechanische Regenerierung. Sie sind platzsparend außerhalb der Halle errichtet und zeichnen sich durch eine hohe Absaugleistung, viel Filterfläche und lange Filterstandzeiten aus.
Der Prozess in Kürze: Über zahlreiche Erfassungsstellen wird die belastete Luft nah an der Entstehungsstelle abgesaugt und über Rohrleitungen zu den jeweiligen Filteranlagen geführt. Um abrasivem Verschleiß vorzubeugen, weisen die Stahlrohre eine 3 mm starke Wandung auf. Bei einem Volumenstrom von 15 000 m3/h (thermische Regenerierung und Formerei) bzw. 30 000 m3/h (mechanische Regenerierung und Silos) ist das System in der Lage, große Staubmengen zu entfernen. In den Anlagen durchläuft die verschmutzte Luft einen intensiven Reinigungsprozess. Sie sind jeweils mit neun Patronen á 15,6 m2 Filterfläche ausgestattet (Gesamtfilterfläche von 1120 m² bei 72 Patronen)
und lassen sich bei geringem Strom- und Druckluftverbrauch automatisch abreinigen, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss. Der Reststaub wird in einfach zu entsorgenden Big Bags aufgefangen. Realisiert wird der Anlagenbetrieb mit einer Simatic-Steuerung von Siemens. Die Bedienung und Visualisierung der Filteranlagen erfolgt über Touch Panels.

Saubere Luft ohne Wärmeverlust

Nach dem Filterprozess wird die von Stäuben gereinigte und bereits erwärmte Luft aus der mechanischen Regenerierung und den Sandsilos über eine Rohrleitung mit Ausblasgittern zu 100 % in die Halle zurückgeführt. Möglich wird dies vor allem durch den hohen Stand der Filtertechnik: Das System ist mit Patronen ausgestattet, die der Staubklasse M entsprechen. Sie sind gemäß DIN EN 60335-2-69 für Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert ≥ 0,1 mg/m3 Luft geeignet, der weit unter den in Gießereien geltenden Grenzwerten liegt. Darüber hinaus scheiden sie selbst feine Stäube in einer Größenordnung von 0,2 bis 2 μm (Prüfstaub 200 mg/m3 Quarzstaub) zu mehr als 99,9 % ab. Die Arbeitsplatzgrenzwerte für Emissionen in Gießereien werden so in der Regel bei weitem unterschritten – die emittierte Luft ist meist reiner als die zugeführte Umgebungsluft.
Zugleich wird die vorhandene Wärme optimal genutzt. Auf Belüftungsanlagen, die Frischluft in den Raum tragen und erhitzen, kann verzichtet werden. Das spart vor allem im Winter Energie und schont die Umwelt. Im Sommer kann die Abluft nach draußen geleitet werden. „Die Energiekosten schnellen immer weiter nach oben. In dieser Situation die erwärmte Luft in den kalten Monaten ungenutzt nach draußen zu blasen, wäre Verschwendung pur“, konstatiert Ulrich Grunewald.
Bei Verbrennungsprozessen in der thermischen Regenerierung entstehen neben Stäuben auch Gase. Anders als bei der mechanischen Regenerierung muss die abgesaugte Luft daher nach außen geleitet und Frischluft zugeführt werden. Mit Hilfe eines Kreuzwärmetauschers kann vor allem die Abwärme des Ofens genutzt werden,
um die Luft auf 35 °C zu erhitzen und über eine Rohrleitung gleichmäßig in der Halle zu verteilen. Der Kreuzwärmetauscher weist bei einer angenommenen mittleren Außentemperatur von 10 °C im Jahr einen Wirkungsgrad von 57,8 % und eine Heizleistung von 227 kW auf. Fazit „Nach unseren Berechnungen haben sich die Investitionen in das Absaugsystem in knapp acht Jahren amortisiert“, rechnet Ulrich Grunewald vor. Hinzu kommt: In der Regel steigt die Temperatur in der Halle so stark an, dass die Heizungsanlage nach unten reguliert oder sogar ganz ausgeschaltet werden kann, was die Kosten weiter reduziert. Zusätzliche Einsparpotenziale bieten Frequenzumrichter, die im Bereich der Filter und des Wärmetauschers angebracht sind. Das Ergebnis: Das Absaugsystem entfernt Stäube und gasförmige Stoffe aus der Halle. Gleichzeitig ist es durch die optimale Ausschöpfung der vorhandenen Wärme in erheblichem Maße möglich, Energie einzusparen und die CO2-Belastung zu senken. Ulrich Grunewald ist von dem Ergebnis begeistert: „Der moderne Arbeitsschutz kommt nicht nur unseren Mitarbeitern und der Umwelt zugute, sondern wirkt sich auch positiv auf die Energiebilanz im Unternehmen aus.“
 
Kinder stürmen Kids Club
Tag der offenen Tür bei der SpVgg

VREDEN. „Schnipp, schnapp" - zwei kurze Schnitte mit der Schere reichen. Dann ist das gelbe Band am Eingang durchgeschnitten und rund 100 kleine Kinderfüße stürmen in den neuen „Kids Club" der Spielvereinigung Vreden (SpVgg) an der Ottensteiner Straße.

Während die Erwachsenen nur wenige Minuten zuvor den Reden anlässlich der Eröffnung des Treffs am Sonntag lauschten, hüpften einige der Kleinen schon ungeduldig hin und her. Doch Warten war nicht nur für den Nachwuchs angesagt. Viel Nervenstärke, Muskelkraft und Bares mussten auch Vereinsvorstand und ehrenamtliche Helfer in der Vergangenheit aufbringen, damit der Traum vorn eigenen „Kids Club" Realität werden konnte. „Sieben Jahre hat der Umbau des alten Sportumkleidegebäudes zum modernen Treffpunkt gedauert. Es war ein langer Weg, auf dem wir viele Partner gesucht und gefunden haben", erinnerte sich der zweite Vorsitzende Christian Bengfort. Sein Dank galt daher allen Helfern, Partnern und insbesondere der Firma Teka als Hauptsponsor des
Projekts. Diese werde die Jugendarbeit des Vereins auch in Zukunft weiter unterstützen, wie Geschäftsführer Erwin Telöken versicherte.

Nachwuchsbindung
Daumen hoch hieß es auch beim stellvertretenden Bürgermeister Hubert Lechtenberg: „Der Verein bietet mit dem „Kids Club" eine ausgezeichnete
Möglichkeit der Freizeitgestaltung, und er nutzt gleichzeitig die Gelegenheit, den Nachwuchs zu binden", lobte er das Engagement, durch das die SpVgg auch für die Zukunft gut aufgestellt sei.

Bälle, Bücher und Kicker

Drinnen angekommen war das Staunen groß. „Hier ist für jedes Alter etwas dabei", freuten sich Martina und Christoph Brandsmöller, als sie den Blick vom Bällebad übers Bücherregal hin zum Kicker schweifen ließen, während ihre Töchter Helena (3) und Isabelle (5) mit Stiften in der Maiecke hantierten. „Das ist eine tolle Anlaufstelle - auch für unsere kleine Tochter, die häufig nicht rnitfahren möchte, wenn ich unseren Sohn zum Training begleite", meinte Gaby Seggeling. Auch während der Heimspiele des Vereins können Eltern in Zukunft entspannt das Geschehen auf dem Platz verfolgen, während der Nachwuchs betreut wird. Die Älteren finden hier ebenfalls Platz: Elias (13) und Hannes (12) hatten es sich auf den braunen Sitzkissen in der Chillecke gemütlich gemacht. „Das sieht hier cool aus und ist gemütlich. Wir werden bestimmt noch oft da sein", sind sie sich einig. Christoph Jolk, dessen Sohn ebenfalls im Verein kickt, lobte die integrative Komponente des Projekts: "Da bekommt der Begriff soziales Netzwerk mal eine ganz neue, reale Dimension."
 
Für Dauerbetrieb geeignet
ABSAUGANLAGE Die Absaug- und Filteranlage „Filtercube" ist in einer neuen Doppelmodul-Fassung (Bild) erhältlich, die hohem und lang andauerndem Schadstoffanfall beispielsweise beim Schweißen, Schleifen oder Schneiden gerecht wird. Die vollverkleidete, kompakte Anlage erfasst Rauche und Stäube punktgenau und reinigt die Luft zu mehr als 99,9% (Filter der Staubklasse M mit einem Durchlassgrad von unter 0,1% gemäß DIN EN 60335-2-69). Sie ist je nach Anforderung als Nieder-, Mittel- und Hochvakuumsystem in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich und mit insgesamt acht Patronen ausgestattet, die eine Filterfläche von 5 bis 25 m2 haben.

Aufgrund ihrer Zweigliedrigkeit kann die Doppelmodul-Anlage anders als herkömmliche
Geräte, die zu Wartungszwecken gestoppt werden müssen, im Dauerbetrieb laufen. Während das eine Filtermodul beispielsweise bei der automatischen Abreinigung vom Betrieb abgeschottet wird, läuft das andere unvermindert weiter. Der Vorteil: Die Filter lassen sich im „Offline-Modus" effektiver abreinigen, wodurch eine konstantere Absaugleistung sichergestellt ist und die Filterstandzeiten verlängert werden. Auch bei Filterwechsel oder Staubentleerung lässt sich das zweite Modul ohne Unterbrechung weiter betreiben, sodass die Produktion zu keinem Zeitpunkt stillstehen muss.
Die Module haben ein neues, nutzerfreundliches und sicheres Staubentnahmesystem.
 
Spielplatz neben dem Fußballplatz
Spielvereinigung gestaltet das Hamaland-Stadion familiengerecht

VREDEN. Während die Geschwister bei der Spielvereinigung Vreden Fußball spielen oder trainieren und die Eltern zuschauen, haben alle Kinder zukünftig die Möglichkeit, sich auf dem neuen Spielplatz oder im neu gestalteten „Kids Club" zu beschäftigen. „Mit dem neuen Angebot möchte sich die Spielvereinigung um die jüngsten
Mitglieder und um Geschwisterkinder kümmern.

Die Einrichtung bietet Kindern im Alter von ein bis 14 Jahren den perfekten Platz zum Spielen
unä Lernen", erläuterte Chrisitian Bengfort, stellvertretender Vorsitzender der SpVgg Vreden, gestern beim Pressetermin. An den Wochenenden soll eine Kinderbetreuung angeboten werden, damit sich die ganze Familie wohl fühlt. ,,Denn da, wo die Kinder glücklich sind, sind auch die Eltern zufrieden", so Bengfort.
Mit dem neuen Angebot führe die SpVgg Vreden das mit der Deutschen Sporthochschule Köln erarbeitete Konzept weiter. „Ohne die Unter-stützung der Firma Teka Absaug-und Entsorgungstechnologie und vielen weiteren Partnern der SpVgg Vreden, sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen", hob Bengfort hervor. Im alten Umkleidegebäude erfolgte eine komplette Sanierung - mit einem neuen Dach, neuen Fenstern, Wänden und Fliesen sowie einer neuen Elektrik und Sanitärausstattung. In Kürze wird dort auch noch eine Kochnische eingebaut, damit die Eltern sich einen Kaffee kochen können. Ein Bällebad, ein Bücherregal, eine Sitzecke und ein Bildschirm für Fußballübertragungen sind ebenfalls geplant.

Tag der offenen Tür
Offiziell eröffnet 'wird der „Teka Kids Club" am 24. August beim Heimspiel der ersten Mannschaft bei einem Tag der offenen Tür mit vielen Aktionen. „Unser Unternehmen hat als Kooperationspartner dieses Projekt der SpVgg gerne unterstützt. Die Nachwuchsförderung ist uns ein wichtiges Anliegen. Zu unseren 120 Mitarbeitern gehören zurzeit 13 Auszubildende und ab August vier weitere. Die Jugendarbeit, insbesondere in Sportvereinen, ist ein wichtiger Baustein unserer Unternehmensphilosophie, da hier die Werte wie Fairness und Teamgeist, vermittelt werden", erklärte Erwin Telöker, Geschäftsführer der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH. rol
 
Erste große Hausmesse bei Teka
Die Funken flogen kürzlich im Kommunikationszentrum der Firma Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie. Bei der ersten großen Hausausstellung des Absauganlagenherstellers aus dem westfälischen Velen erfuhren die Besucher mehr über Neuheiten aus den Bereichen Schweißgeräte und -aggregate, Schleiftechnologie, Schneidanlagen sowie Absaugtechnik.

Bei Vorführungen legten sie auch selbst Hand an und unterzogen die Anlagen dem Härtetest. Die
rund 60 Teilnehmer aus Schweißfachhandel und Herstellern waren zur Jahrestagung der S.A.H.A. Handels- und Beratergesellschaft ins Münsterland gereist. Der 1998 gegründete Einkaufsverband für Schweißtechnik und Arbeitsschutz mit Sitz in Berlin vertritt bundesweit die Interessen von rund 100 Mitgliedern - darunter der Teka GmbH, die ebenfalls den Handelsverbänden E/D/E, Nordwest und E.l.S. angehört. Den Höhepunkt des dreitägigen Treffens bildete die eigens für diesen Anlass initiierte Messe.

„Der Verkauf der Produkte ist unser täglich Brot. Doch es ist einfach spannend, Neuheiten einmal selbst auszuprobieren und zu sehen, was hinter dem Ganzen steht," erklärte Martin Henze von der zis-M GmbH Schweißtechnik stellvertretend für viele
Teilnehmer. Auch Teka-Geschäftsführer Erwin Telöken zog eine positive Bilanz: „Die Messe war ein voller Erfolg. Wir betrachten sie als kleinen Vorgeschmack auf die Veranstaltungen, die wir anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums im Jahr 2015 planen.
 
„Die Welt sauberer und damit lebenswerter machen
Wenn jemand früher gesagt hätte: „Im Jahr 2014 führst Du ein großes Unternehmen." Was hätten Sie gesagt?
Im ersten Moment hätte ich sicher gesagt: „Das gibt es nicht."

Fakt ist, Sie leiten heute gemeinsam mit Mitgründer und Partner Jürgen Kemper ein internationales Unternehmen für Absaug- und Filtertechnik mit 120 Beschäftigten in Velen. Was hat Sie dahin gebracht, wo Sie heute sind?
Der Anfang war nicht einfach. Wir mussten erst die passenden Leute an Bord holen. Ein verlässliches Netzwerk an Partnern aufbauen. Ein Quäntchen Glück gehört auch immer dazu. Wir sind zur richtigen Zeit auf die richtigen Menschen gestoßen. Unternehmer, die unser technisches Know-how erkannt haben und bereit waren, neue Ideen mitzutragen.

Ihr Unternehmensmotto lautet „Wir bringen Luft in Bewegung". Welchen Stellenwert hat für Sie das Thema Luft?
Saubere Luft ist lebenswichtig. Sie können Tage überleben ohne zu trinken und Wochen ohne zu essen. Aber ohne Sauerstoff? Da ist nach ein paar Minuten Schicht im Schacht. Und schadstoffhaltige Luft einzuatmen ist nicht nur unangenehm, sondern macht auch krank. Mit unseren Absaug- und Filteranlagen wollen wir die Welt ein kleines bisschen sauberer und damit lebenswerter machen.
Wo werden diese konkret gebraucht?
Zum Beispiel beim Herstellen von Zahnbrücken. Die müssen geschweißt werden - und dabei entsteht Rauch. Der muss weg, sonst wird es zumindest auf Dauer gefährlich für den Mitarbeiter. Doch nicht nur da. Bei allen Tätigkeiten wie Schweißen, Schleifen, Lasern oder Löten werden Stäube, Rauche oder Gase freigesetzt. Hier kommen unsere Absaug- und Filteranlagen ins Spiel. Sie nehmen die verschmutzte Luft auf und filtern sie. So schützen sie Mitarbeiter und verbessern das Raumklima.

In welchen Wirtschaftszweigen sind Sie vertreten?
Der Durchbruch kam Ende der 90er Jahre mit Absauganlagen für den boomenden Lasermarkt. Später kam Gesundheits- und Umweltschutz für Schweißereien dazu. Unsere Anlagen sind in allen Wirtschaftszweigen von Industrie, Handwerk und Labor vertreten. Heute sind wir einer der führenden Hersteller von Entstaubungstechnik in Europa. Das bleibt von der Öffentlichkeit nicht unbemerkt. In diesem Jahr sind wir erneut für den „Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt Stiftung nominiert, die deutschlandweit begehrteste Wirtschaftsauszeichnung, die wir bereits im Jahr 2009 erhalten haben.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wir verstehen uns als Problemlöser. Beratung und Service werden bei uns auch im Internetzeitalter groß geschrieben. Wir sind einer der wenigen Anbieter in Deutschland, die in fast jedem Bundesland Anwendungstechniker haben und weltweit über ein dichtes Netz von Handelspartnern verfügen. Wir stülpen dem Kunden nichts über, sondern wollen wissen: „Was brauchst du?" Insbesondere bei Großprojekten entwickeln wir dann gemeinsam auf ihn zugeschnittene Lösungen.

Was treibt Sie persönlich an?
In mir steckte schon immer der Ehrgeiz, neue Herausforderungen zu suchen und anzugehen. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei manchen ist das ein Hobby, bei anderen die Familie, bei mir der Job.

Was sagen Sie jungen Menschen auf die Frage, wie man beruflich Erfolg hat?
Jeder hat die Chance, das Beste aus sich herauszuholen. Ich bin von Haus aus gelernter KFZ-Mechaniker mit Hauptschulabschluss. Was zählt, ist der frühzeitige Wille, mehr zu erreichen. Viele Geschäftsführer ziehen sich hinter ihrem Schreibtisch zurück. Doch man darf den Kontakt zur Realität nicht verlieren. Ich suche die Herausforderung draußen beim Kunden.

Vor welcher großen Herausforderung stehen Sie zur
Zeit?
Die Welt ist heute vor allem dank des Internets ein globales Dorf. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, bringt aber auch enorme Wettbewerbsverschärfungen durch die steigende
Markttransparenz mit sich.

Wieviele Tage im Jahr sind Sie beruflich unterwegs?
(lacht) Fragen Sie mich besser, an wie vielen Tagen ich hier vor Ort bin. Das ist einfacher zu beantworten. Circa fünf Tage im Monat bin ich im Büro bzw. zu Hause. Auch die Wochenenden versuche ich mir freizuhalten. Den Rest der Zeit bin ich rund um den Globus unterwegs. Dabei wird ständig Kontakt gehalten mit der Firma - moderne Technik macht's möglich.

Wie schalten Sie ab?
Meine Leidenschaft sind Motorräder und alte Autos, insbesondere die Marke Oldsmobile aus den 60er Jahren. Zwei Jahre habe ich zuletzt an meinem alten Mercedes SL gewerkelt. Jetzt ist er fertig. Beim Restaurieren in der Werkstatt kann ich Stress abbauen - und neue Inspirationen für meine Arbeit gewinnen.

Sie sind ständig auf Achse, leben aber in Weseke. Was gefällt Ihnen am Dorfleben?
Ich war gerade in Shanghai - mit 23 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt. Da lebt man auf dem Land wie auf einer Ruheinsel. Ich mag vor allem die Nähe. Jeder kennt jeden. Man hilft sich. Wenn's irgendwo hakt, kann man das von Angesicht zu Angesicht besprechen und direkt klären. Das halte ich auch im Geschäftsleben so: Nicht lang drum herumreden. Auch TEKA als Unternehmen ist eng mit der Region und ihren Menschen verbunden. Wir wollen einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft für kommende Gene-rationen leisten. Das ist fest in unserer Unternehmenskultur verankert und spiegelt sich nicht nur in unserer intensiven Ausbildungsförderung, sondern auch in der Unterstützung vor allem junger Menschen in Sportvereinen und anderen Institutionen. Hier geht es um Fairness und Teamgeist - und das sind Werte, die uns wichtig sind.
 
Filtercube in Doppelmodul-Fassung
Absaugen ohne Ende – Doppelmodul-Absauganlage läuft im Dauerbetrieb

Die Absaug- und Filteranlage vom Typ ›Filtercube‹ von Teka ist in einer neuen Doppelmodul-Fassung erhältlich, die hohem und langandauernden Schadstoffanfall beispielsweise beim Laserschneiden und –schweißen gerecht wird. Die vollverkleidete, kompakte Anlage erfasst Rauche und Stäube punktgenau und reinigt die Luft zu mehr als 99,9 Prozent (Filter der Staubklasse M mit Durchlassgrad von <0,1 Prozent gemäß DIN EN 60335-2-69). Sie ist je nach Anforderung als Nieder-, Mittel- und Hochvakuumsystem erhältlich und mit insgesamt acht Patronen ausgestattet, die eine Filterfläche von 5 bis 25 m2 aufweisen.

Aufgrund ihrer Zweigliedrigkeit kann die Doppelmodul-Anlage im Dauerbetrieb laufen. Während das eine Filtermodul beispielsweise bei der automatischen Abreinigung vom Betrieb abgeschottet wird, läuft das andere unvermindert weiter. Auch bei einem Filterwechsel und der Staubentleerung kann das zweite Modul ohne Unterbrechung weiter betrieben werden, so dass die Produktion zu keinem Zeitpunkt stillstehen muss. Darüber hinaus lassen sich die Filter im ›Offline-Modus‹ effektiver abreinigen, wodurch eine konstantere Absaugleistung gewährleistet ist und Filterstandzeiten erheblich erhöht werden.

Die Module verfügen über ein neues nutzerfreundliches und sicheres Staubentnahme-System. Durch das Lösen eines Spannhebels kann das Fass, in dem sich der gesammelte Staub befindet, entnommen und mit einem Deckel verschlossen werden. Anders als bei herkömmlichen Systemen mit herausnehmbaren Schubläden oder Beuteln kommt der Anwender zu keinem Zeitpunkt mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung.

Lasys: Stand 4.D21
 
Ausbildung aufwerten
Wie mache ich die eigenen Auszubildenden zu den „besten Köpfen" im Betrieb? Drei Unternehmen aus der Region zeigen verschiedene Möglichkeiten, wie sie bedarfsgerecht ihre Nachwuchskräfte fit machen.

Wir wollen dem Fachkräfte-mangel „entgegentreten und sowohl unseren eigenen Nachwuchs wie auch die Auszubildenden aus anderen IT-Betrieben sinnvoll unterstützen", sagt Martin Hornung. Dazu gründete der Geschäftsführer der TraiCen Computer Training Et Consulting GmbH 2011 die TraiCen Akademie in Münster. Hier erwerben Auszubildende aus dem eigenen und anderen IT-Unternehmen zusätzlich zu ihrem IHK-Abschluss eine weltweit anerkannte Microsoft-Zertifizierung und stärken durch den Besuch von Soft-Skill-Seminaren zudem ihre sozialen Schlüsselkompetenzen. „So wird die Ausbildung aufgewertet", beschreibt Hornung die Idee. „Die Zusatzqualifikationen sind bedarfsgerecht und individuell an die teilnehmenden Unternehmen angepasst." Realisiert wird dieses Konzept durch eine Kooperation mit dem Genokolleg Münster, einem staatlich anerkannten Berufskolleg, sowie der Academic Partner eG. Insgesamt elf IT-Unternehmen aus dem Münsterland, aus Osnabrück und dem Ruhrgebiet haben sich in diesem Ausbildungsverbund bisher zusammengeschlossen und machen ihre Nachwuchskräfte im komprimierten Blockunterricht für die aktuellen Anforderungen im IT-Bereich fit. Dabei sind zum Beispiel agn Niederberghaus Et Partner aus Ibbenbüren, die BLS Integration GmbH aus Münster und wpt- online e.K. aus Gelsenkirchen.

Ein „Ausbildungs-Ass"

Was bei derTraiCen-Akademie für angehende
Fachinformatiker Systemintegration oder Informatikkaufleute gilt, führt die Gelsenkirchener Unternehmensgruppe Voigt Et Schweitzer für ihre Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik durch. „Mach dein ZINQ" heißt die Ausbildungsinitiative des Familienunternehmens mit rund 1000 Mitarbeitern in Deutschland, und sie ist ein „Ausbildungs-Ass". Diesen jährlich vergebenen Preis bekam das Unternehmen, das bereits seit 1889 auf Feuerverzinkung spezialisiert ist, 2013 von den Wirtschaftsjunioren Deutschland und den Junioren des Handwerks für sein kreatives und qualitativ hochwertiges Engagement rund um das Thema Ausbildung.

„Qualifizierte Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg", weiß Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter von Voigt Et Schweitzer. Seit 50 Jahren bildet das Unternehmen kaufmännisch
aus. 2001 initiierte es den Lehrberuf Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik
mit dem Schwerpunkt Feuerverzinken und schuf damit in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium, den Fachverbänden und der IHK einen Ausbildungsgang für die gesamte Branche. „Mit 'Mach dein ZINQ bekommen die
Auszubildenden einen guten Überblick über den Tellerrand hinaus und können erste Netzwerkkontakte knüpfen", beschreibt Baumgürtel die Vorteile des Ausbildungsformats. Die Azubis aus dem gesamten Bundesgebiet sind in einem eigenen Schulungshaus in Gelsenkirchen während des Blockunterrichts untergebracht und bekommen einiges mit. „Sie besichtigen zum Beispiel Masterflex als Spezialist für Verbindungs-und Schlauchsysteme im Kunststoffbereich, lernen die Schweißtechnik in den modernen Werkstätten der GSI SLV „Auf Schalke" oder machen ein Praktikum im Technikum bei Henkel in Düsseldorf', zählt Baumgürtel auf. Der Erfolg lässt nicht auf sich warten. Die Azubis bei Voigt Et Schweitzer belegen eine komplette Berufsschulklasse und das Unternehmen erhält Bewerbungen ohne Ende. 533 Interessenten für eine gewerbliche Ausbildung als Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungs-technik mit Schwerpunkt Feuerverzinken trafen allein 2013 bei der Personalabteilung ein. Einer, der von dem Ausbildungsangebot bei Voigt Et Schweitzer überzeugt war und mit seiner Bewerbung Glück hatte, ist Victor Haseloff. „Ich habe mein Nanotechnologiestudium abgebrochen und mich im Internet über verschiedenste
Ausbildungswege informiert", erzählt er. „Das Angebot des Unternehmens hat mich sehr interessiert und ich wollte unbedingt hier den Verfahrensmechaniker machen, weil ich so auch viele Möglichkeiten für eine Weiterbildung
habe." Neben den „Spezialitäten" bei der technischen Ausbildung lernt er den ganzen Prozess der Produktion bis zum Versand kennen. „Und parallel mache ich schon eine
Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker
im Maschinenbau", ist die Nachwuchsfachkraft mit den Möglichkeien im Unternehmen zufrieden.

Kommunikation üben

Um Soft Skills geht es bei dem Schulungs-programm, das die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie in Velen zusammen mit anderen Unternehmen aus dem Westmünsterland für ihre Azubis ins Leben gerufen hat. „Der Fachkräftemangel
kommt gerade in den ländlichen Regionen und auch bei den kaufmännischen und Fertigungsberufen an", erkennt Ausbildungsleiterin Gundel Schmidt. Schwächen hat sie bei den sozialen und kommunikativen Fähigkeiten des Nachwuchses in ihrem Unternehmen entdeckt, denn das nötige Rüstzeug zum Meistern des beruflichen Alltags fällt in der Ausbildung oft hintenüber. Sie hat gehandelt und mit großem Engagement andere Unternehmen von der Wichtigkeit dieser Kompetenzen überzeugt und ein Schulungsprogramm auf die Beine gestellt. Das Unternehmen aus Velen zieht nach über einem Jahr Schulungsoffensive eine positive Bilanz: Mit Rehau, Trapo, Traporol, Ruthmann und Rieken
Kreativraum haben sich neben TEKA vier weitere international agierende Unternehmen und ein Handwerksbetrieb aus der Region an dem Programm beteiligt - und sind jetzt auch in der zweiten Runde dabei. Waren es beim ersten Durchlauf 55 Auszubildende, nehmen jetzt 50 Nachwuchskräfte, davon 14 aus den eigenen
Reihen, an den fünf angebotenen Seminaren teil. „Da wir über ein eigenes Schulungszentrum verfügen, lag es nahe, auch Nachwuchskräfte aus anderen Firmen für einen geringen Kostenbeitrag teilnehmen zu lassen. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot", meint Gundel
Schmidt.

Die Auszubildenden aller Lehrlingsjahrgänge erfahren, wie sie schwierige Situationen im Beruf bewältigen, sich angemessen im Geschäftsalltag verhalten, richtig mit Kunden telefonieren oder Projekte erfolgreich präsentieren. „Unsere Azubis
haben mehr Mut bekommen, in Situationen hineinzugehen, mit der Gewissheit, diese auch bewältigen zu können", stellt Schmidt fest. Diese Einschätzung teilen Nachwuchskräfte und Personalverantwortliche der beteiligten Firmen gleichermaßen: „Die Schulungen helfen mir enorm. Ich habe jetzt viel mehr Sicherheit im Berufsalltag - und fühle mich im Unternehmen wohl", urteilt TEKA-Auszubildende Lea Rennert.
Weiterer positiver Nebeneffekt: Ganz nebenbei steigt der Bekanntheitsgrad des Unternehmens. „Das Projekt stieß auf große Resonanz. Ich bin von vielen anderen Unternehmern, die sich informieren wollten, darauf angesprochen worden", sagt Schmidt. „Und unsere Bewerberzahlen sind deutlich gestiegen."

IHK-Sommerakademie
Auf ihren Einstieg in die berufliche Ausbildung können sich Schüler und Auszubildende in der Sommer- und Ferienakademie der IHK Akademie
der Wirtschaft in Münster vorbereiten. In mehrtägigen Seminare erhalten sie zum Beispiel ein Telefontraining, lernen Rhetorik für Azubis oder erhalten in einem Wochenlehrgang Einblick
in die kaufmännische Buchführung.
IHK-Kontakt:
Bettina Becker
Tel. 0251 707-345
becker@ihk-nw.de
http://www.ihk-bildung.de
http://www.ihk-nordwestfalen.de

 
Erste Messe im eigenen Haus
Jahrestagung des Einkaufsverbands S.A.H.A. bei „Teka"

VELEN. Die Funken flogen im Kommunikations-zentrum der Firma „Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie". Auch Patrick Stausberg, Geschäftsführer der „Schweißtechnik Stausberg" (Betzdorf), griff zur Flex, um ein neues Trennscheibensystem dem Härtetest zu unterziehen. Er war einer von rund 60 Teilnehmern aus dem Schweißfachhandel und von Herstellern, die zur Jahrestagung der „S.A.H.A. Handels- und Beratergesellschaft'' nach Velen zusammengekommen waren.

Der 1998 gegründete Einkaufsverband für Schweißfach- und Arbeitsschutz mit Sitz in Berlin vertritt deutschlandweit die Interessen von rund 100 Mitgliedern - darunter „Teka".

Auch ein Besuch bei „Haane welding systems" in Weseke stand auf dem Programm. Den Schwerpunkt des dreitägigen Treffens bildete laut Pressemiteilung die erste große hauseigene Messe beim Absauganlagenhersteller aus Velen, bei der sich Hersteller aus den Bereichen Schneid-und Schweißgeräte, Schleiftechnologie, Schweiß-aggregate und Stromerzeuger, Schneidanlagen
und Absaugtechnik präsentierten. „Die Messe ist ein kleiner Vorgeschmack auf die Veranstaltungen, die wir anlässlich des 20-jährige Firmenjubiläums im Jahr 2015 planen", teilte Geschäftsführer Erwin Telöken mit. Auch die Stände mit Live-Vorführungen der übrigen teilnehmenden Hersteller waren von Besuchern umringt. „Es ist einfach spannend, Neuheiten einmal selbst auszuprobieren und zu sehen, was hinter dem Ganzen steht", zog Martin Henze von der „zis-M GmbH Schweißtechnik" stellvertretend für viele Teilnehmereine positive Bilanz.
 
Saubere Luft ohne Wärmeverlust
Wie lässt sich die verschmutzte Luft aus der Halle entfernen, ohne die vorhandene Wärme gleich mit hinaus zu blasen und die Energiekosten in die Höhe zu treiben? Diese Frage stellt sich für Schweiß-betriebe vor allem in der Heizsaison.

VELEN (MN). Die niederländische SEW Oil & Gas BV produziert Rohrleitungssysteme für die Öl- und
Gasindustrie. Für den 20 Meter breiten und 25 Meter langen Arbeitsbereich, in dem Schweißer
und Schlosser große Teile aus Carbonstahl bearbeiten, benötigte SEW ein neues Schweißrauch-Absaugsystem. Die Möglichkeit, die bereits durch eine Gasbrennerheizung im Arbeitsraum erzeugte
Wärme wieder zurückzuführen, war ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der raumlufttechnischen
Lösung, wie SEW-Betriebsleiter Peter van der Voorn hervorhebt: "Die Energiekosten schnellen auch in den Niederlanden immer weiter in die Höhe. In dieser Situation die erwärmte Luft während der kalten Jahreszeit nach draußen zu blasen, ist Energieverschwendung pur."

Die ,BlowTec' von Teka, die nun seit März 2013 bei der SEW die persönliche Schutzausrüstung und
punktuelle Absaugung am Arbeitsplatz ergänzt, verbessert nicht nur die Luftqualität. Sie hilft auch die bereits vorhandene Wärme effizient zu nutzen und so die Energiekosten im Betrieb zu senken. Im
vorliegenden Fall stehen sich zwei Fiiteranlagen an den langen Seiten der Halfe diagonal gegenüber. Sie sind Platz sparend auf Podesten angebracht. Die Geräte, die bei einer Gesamtmotorleistung von
22kW/h und einem Gesamtvolumenstrom von 20000 m3 /h einen sechsfachen Luftwechsel im Raum erzeugen, saugen die schadstoffhaltige, bereits erwärmte Luft über Rohrleitungen auf, filtern sie und blasen die gereinigte Luft in die Halle zurück.

Das System ist mit Patronen der Kategode M ausgetattet, die Partikel gemäß DINEN60335-2-69 zu mehr als 99,9 % abscheiden. Auf Geräte, die Frischluft in den Raum tragen und erhitzen, könne in der Regel verzichtet werden, so Teka, was Energie spare. Die eingesetzten Systeme mit verstellbaren Weitwurfdüsen tragen die durch
Luftzirkulation im oberen Hallenbereich angesammelte Warmluftschicht in den Arbeitsraum, wo sie sich gleichmäßig ausbreitet. Dies senkt die Heizkosten zusätzlich.

Bei SEW kann der Einsatz der Filteranlagen mit einem Volumenstrom von 20 000 m3 /h laut Unternehmensberechnungen eine Eine Einsparung von rund 154 000 Kilowattstunden pro Jahr erbringen, was bei einem zurzeit in den Niederlanden geltenden Strompreis von acht Cent pro Kilowattstunde rund 13 600 Euro entspricht. Dabei wurde eine Laufzeit von 2 080 Betriebs-stunden und eine mittlere Temperaturdifferenz von 10 °C pro Jahr zugrunde gelegt.

Betriebsleiter Peter van der Voorn zieht eine positive Bilanz: „Die Lösung hat für bessere Luft
und ein hervorragend reguliertes Raumklima in der Halle gesorgt. Die Raumtemperatur hat sich
spürbar erhöht."http://www.teka.eu
 
Neue Mitglieder stellen sich vor: TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH
Der Experte für saubere Luft am Arbeitsplatz

Ob in der metallverarbeitenden Industrie, der Elektroindustrie oder der Labortechnik - Stäube und Rauche verschmutzen bei vielen Arbeitsprozessen die Luft. Sie gefährden die Gesundheit von Mitarbeitern, schaden der Umwelt und beeinträchtigen die Produktionsprozesse.

Abhilfe schaffen moderne Absaug- und Filteranlagen. Seit fast 20 Jahren gilt die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH als zuverlässiger Partner, wenn es um saubere Luft am Arbeitsplatz geht. Europaweit zählt das in Deutschland ansässige Unternehmen, das seit 2012 eine eigene Niederlassung in Wien unterhält und seit Sommer 2013 Mitglied in der Österreichischen Gesellschaft für Schweißtechnik (ÖGS) ist, zu den führenden Herstellern von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handwerk und
Labor. Ein 120-köpfiges Team arbeitet in Kooperation mit internationalen Vertriebspartnern gemeinsam an dem Ziel, Kunden überall auf der Welt maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

Das Repertoire an Absaug- und Filteranlagen, von denen viele !FA-zertifiziert sind, reicht von mobilen und stationären Geräten bis hin zu umfassenden raumlufttechnischen Lösungen. Das Produktportfolio umfasst außerdem Schneid-, Schweiß- und Brennschneidtische sowie Sicht- und Schallschutz.

Leiter der TEKA-Niederlassung in Österreich ist Frank Engbers. Der 35-jährige, der über jahrelange Erfahrungen auf diesem Markt verfügt, begrüßt die Mitgliedschaft in der ÖGS: „Sie ist für uns ein wichtiger Schritt, in der schweißtechnischen Gemeinschaft Österreichs Fuß zu fassen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit den Verbandsmitgliedern und hoffen, mit unserem Know-How im Bereich Lüftungstechnik einen
wertvollen Beitrag zu mehr Arbeitsschutz und Energieeffizienz in Unternehmen leisten zu können."

Zu erreichen ist das Büro unter folgender Adresse:
TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH
Niederlassung Österreich
Industriestraße B16
2345 Brunn am Gebirge
Tel. Büro Österreich: +43 (O) 2236 377 487
Mobil: +43 (O) 664 357 92 74
Frank Engbers: frank.engbers@teka.eu
Bibiana Ziegler: bibiana.ziegler@teka.eu
Besuchen Sie unsere Homepage: http://www.teka.eu
 
Umweltschutz in der betrieblichen Praxis
Verbandsmitglieder tauschen sich bei der Firma Teka aus

VELEN. Was gibt es Neues im Umweltrecht? Zum Erfahrungsaustausch kamen jetzt Mitglieder des NRW-Landesverbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) im Kommunikations- und Schulungszentrum der Velener TEKA Absaug- und Entsorgungstechnolgie GmbH zusammen.

Bei den regelmäßigen Treffen bekommen die Umwelt- und Arbeitsschutzbeauftragten aus den Unternehmen Informationen zu geplanten und aktuellen Umweltvorschriften.

An diesem Tag reichten die Themen von Schweißen ohne Rauch über den Umgang mit wassergefähr-denden Stoffen bis hin zur Zulassung von Stoffen im Chemikalienrecht. Die Teilnehmer erhielten laut Pressemitteilung viele Anregungen, wie sie die Neuerungen im betrieblichen Alltag umsetzen können. Zum ersten Mal traf sich die Gruppe in den Räumen eines Unternehmens. Dabei nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich in der großen Dauerausstellung der Firma umzuschauen.


 
Mit neuem Staubvorabscheider
ABSAUGANLAGE Die weiterentwickelte Absaug- und Filteranlage „filtoo" entfernt Rauche, Stäube und Gase, die beim Schweißen, Schleifen, Löten oder Lasern entstehen, punktgenau an der Entstehungsstelle, filtert sie und führt die gereinigte Luft in den Arbeitsbereich zurück. Das Stahlblechgehäuse beinhaltet ein vierstufiges Filtersystem.

In der neuen Variante verfügt die Anlage über das Staubschutzsystem „Stavo" für mechanische Filter, das optional erhältlich ist. Dabei kommt ein in die Anlage integrierter Abscheider zum Einsatz. Er nimmt die von außen angesaugte Luft auf und lenkt sie mehrfach um. Beim Aufprall wird der größte Teil aller Partikel von vornherein vom Luftstrom getrennt und fällt in den Behälter. Erst im vorgereinigten Zustand trifft die Luft auf die Filter.

So bleiben diese länger sauber und weisen deutlich höhere Standzeiten auf. Auch eventuell angesaugte Funken werden auf diese Weise im Vorfeld abgeschieden. Damit ist die Brandgefahr so gut wie ausgeschlossen. Auch bereits in Betrieb genommene Geräte können mit dem Staubvorabscheider nachgerüstet werden.
 
Durch Luftrückführung Energie sparen
Klimatechnik - Die raumluftttechnische Lösung >BlowTec< der Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie hilft verschmutzte Luft aus großen Werkshallen zu transportieren, ohne die vorhandene Wärme heraus zu blasen. Die Geräte erzeugen laut Unternehmen bei einer Gesamtmotorleistung von 22 kWh und einem Gesamtvolumenstrom von 20.000m3/ h einen sechsfachen Luftwechsel im Raum. Sie saugen die schadstoffhaltige, bereits erwärmte Luft über Rohrleitungen auf, filtern sie und blasen die gereinigte Luft in die Halle zurück.

Das System ist mit Patronen der Kategorie M ausgestattet, die Partikel gemäß DIN EN 60335-2-69 zu mehr als 99,9% abscheiden. So wird die Luftqualität verbessert und gleichzeitig die vorhandene Wärme optimal genutzt. Geräte, die Frischluft in den Raum tragen und erhitzen, werden laut Unternehmen nicht benötigt. Dies spare Energie.
 
"Wir sitzen alle in einem Boot"
Wie kleine Firmen mit schmalem Budget dank gezielter Ausbildungsförderung gegen den Fachkräftemangel punkten können, zeigt die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen aus dem Münsterland mit rund 120 Beschäftigten seinen internen Schulungsplanvollständig überarbeitet. Herzstück bildet eine betriebsübergreifende Ausbildungsoffensive, die sich auf "Soft Skills", also die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten des Nachwuchses, konzentriert.

Mehr als drohendes Schreckgespenst
Wie können wir unseren Nachwuchs noch besser ausbilden und dauerhaft an uns binden?" Diese Frage stellte sich Gundel Schmidt, Ausbildungsleiterin bei Teka, angesichts des drohenden Fachkräftemangels. Das Thema ist längst auch im Münsterland angekommen: „Der Fachkräftemangel ist inzwischen schon mehr als ein drohendes Schreckgespenst", weiß Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft
für den Kreis Borken mbH. Dies gelte in der Region nicht nur für IT-Kräfte und Ingenieure, sondern auch für den gesamten Bereich der Fertigungsberufe. Für Betriebe werde immer deutlicher, dass sie neue Strategien benötigen, um Fachkräfte an sich zu binden. Als Beispiele zählt er neben der Vergütung, Qualifizierungsmöglichkeiten
und Familienfreundlichkeit auch die Delegation
von Entscheidungskompetenz und die Übertragung von Verantwortung auf.

Teka zieht nach einem Jahr Schulungsoffensive eine positive Bilanz: Fünf international agierende Unternehmen aus der Region beteiligen sich an dem Programm. Insgesamt 55 Auszubildende - davon 14 aus dem eigenen Unternehmen - haben an den fünf angebotenen Seminaren teilgenommen. "Da wir über ein eigenes Schulungszentrum verfügen, lag es nahe, auch Nachwuchskräfte aus anderen Firmen teilnehmen zu lassen. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot", meint Gundel Schmidt.

Skepsis war groß
Bis es so weit war, hieß es zunächst: Klinken putzen. Rund 30 Unternehmen hat sie angesprochen. Mehr als einmal hörte sie von Personalverantwortlichen: „Wir brauchen so etwas nicht." Für Gundel Schmidt hingegen war klar, dass Handlungsbedarf besteht. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen die Zahl der Auszubildenden im technischen und kaufmännischen Bereich von acht auf zwölf Prozent der Belegschaft erhöht. „Wir haben insgesamt eine recht junge Mannschaft im Betrieb- und wollen angesichts des demografischen Wandels auch, dass das so bleibt." Doch: „Es wird zunehmend schwieriger, unsere Ausbildungsstellen mit geeignetem Nachwuchs zu besetzen, der mit uns das Unternehmen in die Zukunft trägt. Qualifizierte
externe Kräfte anzuwerben, ist für kleine und mittlere Betriebe kein leichtes Unterfangen."

Die Zahlen sprechen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region eine deutliche Sprache: Im Herbst 2012 konnten 29 beziehungsweise 24 Prozent der Unternehmen offene Stellen nicht besetzen. Damit ist die regionale Wirtschaft derzeit zwar nicht von einem flächendeckenden Fachkräftemangel bedroht. Aber spürbare Engpässe in einzelnen Berufsfeldern sind festzustellen. Und: Das Problem dürfte sich in Zukunft weiter verschärfen.

Hier will Teka unter anderem durch mehr und bessere Ausbildung gegensteuern. Die Auszubildenden aller Lehrlingsjahrgänge wissen nun, wie sie schwierige Situationen im Beruf bewältigen, sich angemessen im Geschäftsalltag verhalten, richtig mit Kunden telefonieren oder Projekte erfolgreich präsentieren. In den Seminaren geht es in erster Linie um die Vermittlung von „Soft Skills", also Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Zeitorganisation, Stressbewältigung und Kommunikation. Der Grund: „Während Fachkompetenzen im Betrieb vermittelt werden, soll der Nachwuchs das nötige Rüstzeug zum Meistern des beruflichen Alltags schon mitbringen oder sich zumindest selber aneignen. Da heißt es dann in den Betrieben oft lapidar: ,Mach mal'." Gerade zu Beginn ihrer Ausbildung überfordere das viele junge Menschen und schüre unnötige Ängste, weiß Gundel Schmidt.

Hemmschwellen abgebaut
Dies hat sich nun geändert: Hemmschwellen sind abgebaut und Selbstbewusstsein aufgebaut. „Unsere Azubis haben mehr Mut, in Situationen reinzugehen mit der Gewissheit, diese auch bewältigen zu können", beschreibt sie. Diese Einschätzung teilen Nachwuchskräfte und Personalverantwortliche der beteiligten Firmen: „Die Schulungen helfen mir enorm. Ich habe jetzt viel mehr Sicherheit im Berufsalltag - und fühle mich im Unternehmen wohl", urteilt Lea Rennert, Auszubildende bei Teka im ersten Lehrjahr. Unterschiede zwischen kaufmännischen und technischen Nachwuchskräften werden bewusst außer Acht gelassen: „Egal ob Industtiekaufmann oder Mechatroniker, Bürokaufmann oder Elektroniker für Bürotechnik -für alle sind die Kurse offen. Schließlich muss auch der angehende Monteur, der raus zum Kunden fährt, wissen, was sich gehört", meint Gundel Schmidt.

Weiterer positiver Nebeneffekt: Ganz nebenbei steigt das Firmenrenommee: ,,Ich bin von vielen anderen Unternehmern aus der Umgebung darauf angesprochen worden." Doch am meisten profitieren die Azubis selbst. Jan Bala, der gerade seine Ausbildung bei Teka abgeschlossen hat, sieht dies so: „Jedes Seminar, das uns angeboten wird, ist eine Chance, weiterzukommen."
 
Reine Arbeitsumgebung ist Pflicht
Bei der Lasermikromaterialbearbeitung sind Anlagen gefragt, die Materialien exakt und schnell bearbeiten und gleichzeitig für eine saubere Arbeitsumgebung sorgen. Dies bieten kompakte Systeme aus Laser und Absaugung, die sich optimal ergänzen.

Bislang war die Herstellung von Prototypen und Kleinserien im Bereich der Mikromaterialbearbeitung mit dem Laser eine aufwändige und teure Angelegenheit. Heutzutage ist das Prototyping im eigenen Haus längst kein teurer Wunsch mehr, sondern ein effizienter
Weg, um schnell und kostengünstig hochkomplexe serienreife Schaltungslayouts herzustellen.

Als Spezialist für die Lasermikromaterialbearbeitung entwickelt und vertreibt das Unternehmen LPKF Laser & Electronics AG Systeme für das Prototyping und den industriellen Einsatz. Dies wird deutlich am innovativen ProtoLaser U3 mit UV-Laserquelle. In Kombination mit einer adäquaten Absaugung der
TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH bildet es ein sofort einsatzbereites und sicheres System.

Das Unternehmen TEKA aus dem Münsterland sorgt bei LPKF und deren Kunden bereits seit vielen Jahren für saubere Luft. »Wir haben in TEKA einen Partner gefunden, der unseren eigenen hohen Leistungsansprüchen entspricht und dessen Absauganlagen unser hochklassiges Produktportfolio optimal ergänzen. Schließlich ist eine reine Arbeitsumgebung beim Lasern Pflicht«, berichtet Britta Schulz, Leiterin des Geschäftsbereichs Rapid PCB Prototyping Equipment. Aus diesem Grund werden die Geräte nichr nur in den Anwendungszentren der LPKF am
Hauptsitz in Garbsen genutzt, sondern gelangen zusammen mlc den Laseranlagen an Kunden in aller Welt.

Der ProroLaser U3 kommt als "Schweizer Taschenmesser" für das Elektroniklabor in zahlreichen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Nach Einschätzung von LPKF kann es als weltweit einziges Lasersystem unterschiedlichste Materialien
inklusive laminierter Substrate strukturieren und schneiden. Wissenschaftliche Einrichtungen oder Enrwicklungslabore nutzen es, um sehr verschiedene Materialien zu bearbeiten.

Zeitsparend, flexibel und präzise

Beim Bearbeiten so unterschiedlicher Materialien wie spröde Keramik oder weiche Kunststoffe werden Partikel und Dämpfe freigesetzt und beeinträchtigen den Produktionsprozess. Daher stellte sich für die Entwickler bei LPKF die Frage, wie die Arbeitsplatzgrenzwerte zum Schutz der Mitarbeiter eingehalten und die empfindlichen Geräteteile, z. B. die Laseroptik, vor Verschmutzung bewahrt werden können. Die
Wahl fiel auf das Absaugsystem TEKA-LMD 508. »Nicht zuletzt, weil wir ein modulares System gesucht haben, das sich als ebenso leistungsstark, flexibel und anwenderfreundlich wie unser Lasersystem erweist«, sagt Britta Schulz.

Die mobile Absaug- und Filteranlage ist speziell für den Einsatz an Laseranlagen konzipiert und eignet sich für zahlreiche Anwendungen wie Markieren, Gravieren, Beschriften und Strukturieren. Das Gerät, das genau wie der UV-Laser kompakt und Platz sparend gebauL ist (365 ß x 450 T x 740
H mm) und auf seinen Rollen schnell hin und her bewegt werden kann, saugt die schadstoffhaltige Luft genau dort ab, wo sie entsteht. Die empfindlichen Laseroptiken und die zu bearbeitenden Materialien bleiben sauber. Ein einwandfreier Produktionsablauf ist gewährleistet.

Sauber und energiesparend

Die Prozessluft wird über einen Schlauch direkt aus dem Arbeitsraum zur Filteranlage geführt. Die Erfasseinheit ist seitlich in eine Haube im Bearbeitungsbereich des Lasers eingearbeitet. Die Luft muss lediglich aus einem kleinen, begrenzten Volumen abgesaugt werden. Die Partikel lassen sich daher sicher und energiesparend mir einer relativ geringen Luftmenge (maximal 140 m3/h) entfernen. Doch auch in Fällen, in denen ein größeres Areal abgesaugt werden muss, sind hohe Saugleistungen garantiert. Denn die mit wartungsfreier Dauerläufer-Turbine ausgestattete Anlage erreicht einen Volumenstrom von bis zu 320 m3/h und eine Pressung von bis zu 21.000 Pascal.

Sicher und fl exibel

Die partikelhaltige Luft durchläuft anschließend ein aus austauschbaren Filtern bestehendes dreistufiges Filtersystem. Dabei wird das so genannte Wechselfiltersystem der LMD den besonderen Anforderungen des ProtoLasers U3 nach Flexibilität gerecht. Denn je nach zu bearbeitenden Materialien werden unterschiedliche Emissionsmengen freigesetzt, die alle zuverlässig beseitigt werden müssen. Das Filtersystem des
LMD kann je nach Anforderung mit unterschiedlichen Filtern bestückt werden und ist in der Lage, selbst feinste Stäube zu mehr als 99 % aufzunehmen. Eine: Vorfiltermatte mir der Filterklasse M5 (nach DIN EN 779:2012) findet
zunächst fur gröbere Partikel zwischen 1 und 10 pm Verwendung, die beispielsweise der Größe von Zement- oder Kohlenstaub enrsprechen. Der nachfolgende Hepafilter der Filterklasse H13 aus Microfaserflies findet fur Partikel unter 1 pm Verwendung.

Er entfernt gemäß DIN EN 1822:2011 sehr feine Teilchen zwischen 0,1 und 0,3 pm (Prüfaerosal DEHS) zu mehr als 99,95 %. Alternativ kann auch ein Ulpa-Filrer U15 eingesetzt werden, der unter gleichen Prüfbedingungen einen Abscheidegrad von mehr als 99,9995 Prozent aufweist. Er erfüllt die Anforderungen, die an Reinraumtechnik beispielsweise in der Halbleiterfertigung, der Solar- und Laserindustrie gestellt werden. Der Aktivkohlefilter bindet anschließend gas- und dampfförmige Luftverunreinigungen. Mit diesem Filtersystem werden die Arbeitsplatzgrenzwerte für
Emissionen um ein Vielfaches unterschritten - die emittierte Luft ist meist reiner als die zugeführte Umgehungsluft.

Ein Vorteil des Wechselfiltersystems ist, dass die Filter einzeln getauscht werden können. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn viele klebrige und gröbere Partikel abgeschieden werden. Während abreinjgbnre Patronenfilter sehr schnell verschmutzen und verschleißen, bleiben sie im LMD-Filter bereits im ersten Filter hängen, während die nachfolgenden geschont werden.

Dies hält die Kosten für Filterwechsel gering, eine automatische Überwachung gewährleistet, dass die Filter wirklich nur dann getauscht werden, wenn norwendig. Die gereinigte Luft kann wieder dem Arbeirsraum zugeführt werden, Mitarbeiter sind zuverlässig vor Emissionen geschützt. Fallen sehr viele die Atmung belastende Partikel mit einer Größe von mehr als 1 μm an, kann ein Vorabscheider mit einem Taschenfilterelement
der Filterklasse G4 vorgeschaltet werden. Er fängt Teilchen auf, bevor sie überhaupt in das herkömmliche Filtersystem gelangen und reduziert
so ebenfalls die Kosten für Filterwechsel.

Energiesparend und einfach zu bedienen

Das Gerät ist energiesparend und einfach zu bedienen: Da die Absauganlage über eine Sub-D9 Schnittstelle verfügt, kann sie bequem über den Laser angesteuert werden. Der Vorteil: Das Gerät läuft nur dann, wenn es benörigt wird, wodurch ein energiesparender Betrieb gewährleisrer ist. Eine tandardmäßig eingebaute Filterhebeeinrichtung garantiert absolute Dichtheit.

Das Besondere an der Anlage aus Sicht der LPKF: »Unsere Kunden bemerken im Prinzip gar nicht, dass sie da ist. Das ist für uns der größte Nachweis ihrer Wirksamkeit - und eine gute Ausgangsbasis für weitere gemeinsame Projekte«, kommentiert Britta Schulz.
 
Schichtlüftung schafft stetig reine Atemluft
Die Plug-and-play-Absauganlage Airkraft ist eine zentrale Absaug- und Filteranlage mit einem Luftvolumenstrom von 5000 bis 20.000 m3/h. Sie eignet sich für Produktionsbetriebe mit großflächiger Staubverteilung wie etwa in der Metall-, Verpackungs- und chemischen Industrie, der Lager- und Befüllungsbranche. Sie arbeitet nach dem von der Berufsgenossenschaft IFA empfohlenen Schichtlüftungsprinzip.

Hierbei saugt die Anlage die schadstoffhaltige Luft an der Geräteoberselte ein und führt die gereinigte Luft nach dem Filterprozess über Auslrittsöffnungen an zwei Seiten des Geräts geräuscharm in den Arbeitsbereich zurück. So werden Mitarbeiter ununterbrochen mit reiner Atemluft versorgt. Gleichzeitig senkt sie den Energieverbrauch für Außenluftzufuhr und Heizung. Die thermische Strömung in der Halle sorgt dafür, dass sich die von der Absauganlage bereits gereinigte und erwärmte Luft weitläufig im Raum verteilt. So kann der Anteil der Frischluft reduziert werden.
 
Mobile Hochvakuum-Absauganlage für den Einsatz an Schweißpistolen
Die mobile Hochvakuum-Absauganlage „dustoo" von Teka eignet sich insbesondere für den Einsatz an Schweißpistolen mit integrierter Absaugung. Das Gerät erfasst Stäube direkt an der Entstehungsstelle und filtert gesundheitsgefährdende Stoffe aus der Luft.

Die Anlage ist mit zwei Hochdruckturbinen ausgestattet, die mit einer Pressung von bis zu 20.000 Pa für eine hohe Absaugleistung sorgen. Eine Filterpatrone der Kategorie BIA M filtert Schadstoffe zu mehr als 99 %. Die Partikel werden in einer Staubsammellade aufgefangen und können leicht entsorgt werden, berichtet das Unternehmen.
 
„Wir sitzen alle in einem Boot
Positive Bilanz nach einem Jahr betriebsübergreifertder Ausbildungsoffensive / Sechs Firmen machen mit

VELEN - Die Schulungen sind eine super Sache. Unsere Auszubildenden haben jetzt ein sicheres Gefühl", zieht Anja Ricken vom Malerbetrieb „Ricken Kreativraum" ein positives Resümee. Genau wie Personalverantwortliche und Azubis aus weiteren Unremchmen.

Der Grund: Vor einem Jahr hat die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie Gmbh eine betriebsühergreifende Ausbildungsinitiative ins Leben gerufen (die BZ berichtete). Jetzt zieht die Firma laut Pressemitteilung eine positive Bilanz. Wie können wir unseren Nachwuchs noch besser ausbilden und dauerhaft an uns binden? Diese Frage hatte sich Gundel Schmidt, Ausbildungsleiterin bei Teka, angesichts des drohenden Fachkräftemangels gestellt. Neben dem Handwerksbetrieb Rieken haben mit den Firmen Rehau, Trapo, Traporol und Ruthmann vier international agierende Unternehmen aus der Region an dem Schulungs-Programm teilgenommen - und wollen laut Pressemitteilung von Teka auch in Zukunft dabei bleiben.

55 Auszubildende - davon 14 von Teka - hatten die Wahl zwischen fünf Seminaren. Da wir über ein eigenes Schulungszentrum verfügen, lag es nahe, auch Nachwuchskräfte aus anderen Firmen an dem Programm teilnehmen zu lassen. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot", sagt Gundel Schmidt.

In den Seminaren, die das DRK-Bildungswerk anbot, ging es um die Vermittlung von "Soft Skills": Sozialkompetenz und kommunikative Fähigkeium wie Teamfähigkeit, Zeitorganisation,
Stressbewältiguug und Kommunikation. Dies sei dringend nötig. Denn: Während Fachkompetenzen Im Betrieb vermittelt werden, soll der Nachwuchs das nötige Rüstzeug für den beruflichen Alltag schon mitbringen oder sich zumindest selber aneignen. Da heißt es dann in den Betrieben oft lapidar ,Mach mal'." Gerade zu Beginn ihrer Ausbildung überfordere das viele junge Menschen.

Durch die Schulungen seien Hemmschwellen abgebaut und Selbstbewusstsein aufgebaut worden. "Die Azubis haben mehr Mut in Situationen reinzugehen mit der Gewissheit, diese auch bewältigen zu können", beschreibt Schmidt. Diese Einschätzung teilten Nachwuchskräfte und Personalverantwortliche der beteiligten Firmen: "Die Schulungen helfen mir enorm. Ich habe jetzt mehr Sicherheit im Berufsalltag", schildert etwa Teka-Azubi Lea Rennert. Unterschiede zwischen kaufmännischen und gewerblichen Nachwuchskräften werden bewusst außer acht gelassen: Egal ob Industriekaufmann oder Mechatroniker, Bürokaufmann oder Elektroniker für Bürotechnik - für alle sind die Kurse offen. Schließlich muss auch der angehende Monteur, der zum Kunden fährt, wissen, was sich gehört", so Schmidt. „Eine tolle Initiative, die die Potenziale in der Region ausschöpft und neue Netzwerke knüpft", urteilt auch Anke Busmann, Wirtschaftsförderin der Stadt Velen.
 
"Die Potentiale sind enorm"
Auf welchen Zielmärkten die Unternehmen aus dem Münsterland und dem südwestlichen Niedersachsen unterwegs sind, wie sie auf dem ausländischen Markt Fuß gefasst haben und auf welche Besonderheiten sie sich einstellen mussten, darüber hat Wirtschaft aktuell mit einigen Exporteuren aus der Region gesprochen.

TEKA: mit viel Zeit den Schritt nach Frankreich geschafft
Französische Sprachkenntnisse, persönlicher Kontakt und vor allem viel Zeit. Damit hat sich die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie aus Velen den Exportmarkt Frankreich erschlossen. Der Hersteller von Filter- und Absauganlagen ist seit 2001 in dem Nachbarland aktiv und erwirtschaftet dort heute circa 15 Prozent seines Exportumsatzes. Damit gehört Frankreich zu den wichtigsten Exportländern des Unternehmens. In der Summe liegt die Exportquote bei TEKA aktuell zwischen 35 und 40 Prozent.

Zu den Zielmärkten gehören neben Frankreich und anderen europäischen Ländem auch die USA, Australien und Russland. "Frankreich ist dabei für uns einer der größten Märkte sowohl für Standardprodukte als auch für das Projektgeschaft. Außerdem haben wir dort OEM-Partner, wir produzieren also für französische Firmen, die die Produkte in ihrem Namen vertreiben", erklärt Alfons Giebken, Exportleiter bei TEKA.

Der Kontakt nach Frankreich entstand bereits vor mehreren Jahren über deutschsprachige Kunden im Elsass "Über die Auslandshandelskammer haben wir dann einen Partner gesucht, der ganz Frankreich abdecken kann. Für einige Jahre haben wir zum Beispiel mit einem Händler in Paris zusamnengearbeitet, der unsere Produkte exklusiv in ganz Frankreich vertrieben hat", blickt Mana Abramowski, die als TEKA- Exportmitarbeiterin unter anderem füt den Markt Frankreich zuständig ist, auf die ersten Schritte zurück. Einige Jahre habe es dann gedauert, bis TEKA richtig Fuß gefaßt hat. Das Unternehmen stationierte einen festen Außendienstmitarbeiter in Frankreich und stellte sich regelmäßig auf französischen Messen vor. Mittlerweile hat sich TEKA ein komplettes Händlernetzwerk aufgebaut, das vom Hauptsitz in Velen aus betreut wird. Die unmittelbare Nähe zu dem Land und die Tatsache, dass die französische und die deutsche Kultur sich in vielen Punkten ähneln, seien wesentliche Argumente für den Eintritt in den Nachbarmarkt gewesen. Und: "Generell ist Frankreich ein starker Wirtschaftspartner", betont Abramowski. Allerdings gibt es dort von Region zu Region starke Unterschiede, wie sie erklärt: "Die Mentalität der Südfranzosen entspricht eher der der südeuropäischen Nachbarländer wie Italien und Spanien, während das Gemüt der Franzosen aus dem Elsass oder aus anderen Regionen im Norden einschließlich Paris dem der Deutschen nahekommt."

Generell haben Franzosen aus Sicht der beiden Export-Experten "eine hohe Meinung" von Deutschland. "Unsere Politik und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind dort hoch angesehen. Unsere im Vergleich zum Frankreich gut laufende Wirtschaft sowie die berühmte 'Qualité allemande', also die deutsche Qualität, sind Pluspunkte, die den Vertrieb deutscher Produkte in Frankreich erheblich erleichtern", weiß Abramowski. Demnach gelten deutsche Unternehmen in Frankreich als sehr zuverlässig", der Slogan "Made in Germany" hat bei den Nachbarn Gewicht. Daher sieht Exportleiter Giebken im französischen Markt nach wie vor Wachstumspotenzial. "Die Franzosen müssen zwar erst Vertrauen aufbauen, dann aber steht dem Geschäft nichts mehr im Wege", erläutert er.

Um Vertragsabschlüsse in Frankreich in trockene Tücher zu bringen, brauchen Geschäftsleute aber
vor allem eines: Zeit. "Man muss Geschäfte in Frankreich genau vorbereiten. Das kostet Zeit. Wer nicht bereit ist, diese zu investieren, karnn es besser lassen, maclrt Giebkcn klar. Insbesondere bei Projekten und Kooperationen sollten Unternehmer viel Geduld mitbringen. Eine Laufzeit von ein bis ziwei Jahren bis zur Auftragsvergabe sei nicht selten, da die Kunden zumeist bei der sogenannten Cram, der vom französischen Staat errichteten regionalen Krankenkasse, Subventionen beantragen und es oftmals sehr lange dauere, bis diese genehmigt werden. Zeit lassen sich die Franzosen gerne auch beim Bezahlen: „In Frankreich sind Zahlungsziele von 90 Tagen noch immer üblich, auch wenn diese offiziell nach französischem Recht nicht mehr möglich sind", betont Abramowski. Wichtig sei daher die Absicherung der Händler über eine Kreditversicherung, um einen Forderungsausfall zu vermeiden. Damit es auch bei der Verständigung keine Probleme gibt, empfehlen die TEKA-Export-Experten grundsätzlich, Mitarbeiter für die Auslandsgeschäfte in Frankreich einzusetzen, die auch die Muttersprache sprechen. "Franzosen unterhalten sich gerne in ihrer Sprache. Das ist für den Kundenservice ganz entscheidend. Falls es Probleme gibt, erwartet der Kunde eine umgehende Reaktion und Unterstützung in Französisch. Dann muss auch schon mal innerhalb eines Tages ein Serviceeinsatz geplant und umgesetzt werden", verdeutlicht Abramowski. Technische Beschreibungen und Betriebsanleitungen sollten daher in der französischen Versiongriffbereit vorliegen.

"Wichtig ist aber auch, eine persönliche Beziehung zu den Kunden aufzubauen. Dazu zählt neben der Kommunikation per Telefon oder E-Mail eine regelmäßige Präsenz vor Ort", weiß Abramowski. Die Mitarbeiterin ist mittlerweile: mehrere Tage im Monat in Frankreich unterwegs. Sie: besucht Händler, um den Kontakt zu pflegen oder aber um sie bei konkreten Proiekten zu unterstützen und neue Aufrräge auszuloten.

(...)
 
Großflächig saugen und sparen
• großflächig absaugen
• Schichtlüftungsprinzip
• weniger Energieverbrauch

Die zentrale Absaug- und Filteranlage "Airkraft" mit einem Luftvolumenstrom von 5.000 bis 20.000 m3/h von TEKA eignet sich vor allem für Produktionsbetriebe mit großflächiger Staubverteilung, wie sie in der Metall-, der Verpackungs- und der chemischen Industrie, der Lager- und Befüllungsbranche vorkommt.

Die Anlage ist in der Lage, leichte, trockene Stäube großflächig abzusaugen. Sie arbeitet nach dem von der Berufsgenossenschaft IFA empfohlenen Schichtlüftungsprinzip. Hierbei saugt die Anlage die schadstoffhaltige Luft an der Geräteoberseite ein und führt die gereinigte Luft nach dem Filterprozess über Austrittsöffnungen an zwei Selten des Geräts geräuscharm in den Arbeitsberelch zurück. Auf diese Weise werden Mitarbeiter ununterbrochen mit reiner Atemluft versorgt. Gleichzeitig ist sie in der Lage, den Energieverbrauch für Außenluftzufuhr und Heizung zu senken.
 
Asiaten sind begeistert
TEKA zeigt Neuheiten auf Laser-Messe in München

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie war mit einem Stand auf der Laser-World of Photonics vertreten. Im 40. Jahr ihres Bestehens erwies sich die internationale Leitmesse für die Photonik-Branche, die sich mit der technischen
Beherrschung von Licht in jeder Form beschäftigt, erneut als Publikumsmagnet:
Rund 27.000 Besucher aus 74 Ländern informierten sich bei den mehr als 1100 Asiaten sind begeistert Teka zeigt Neuheiten auf Laser-Messe in München Ausstellern über neueste
Entwicklungen.

Teka, internationales Unternehmen aus Velen, das Lüftungstechnik für Industrie, Handwerk und Labor herstellt, präsentierte seine Neuheiten. Auf großes Interesse stießen Lösungen zum Laserschneiden. Absauganlagen wie die „LFE“ und die „Filtercube“ wurden vorgestellt.

Mit dem Messeverlauf zeigte sich die Geschäftsleitung sehr zufrieden: „Wir hatten zahlreiche konkrete Anfragen. Zurzeit stehen viele Termine bei Kunden an, Auftragsvergaben stehen unmittelbar bevor“, erklärt Erwin Telöken. Ungefähr die Hälfte der Besucher am Stand kamen aus dem Ausland. Überrascht waren die Velener insbesondere von den vielen Interessenten aus dem asiatischen Raum. Teka will die Erschließung neuer
Märkte im Bereich Lasern vorantreiben.
 
Laserabsaugung bietet hohen Nutzerkomfort
Laserabsaugung bietet hohen Nutzerkomfort

Auf der LASER World of Phoronics zeigt Teka die Laserabsauganlage LFE mit neuer digitaler Steuerung vom Typ ControlUnit 3. Die mobile Mittelvakuum-Absauganlage ist für Tätigkeiten wie Lasergravieren, -reinigen und -schneiden konzipiert.

Sie eignet sich für den Dauereinsalz bei Anwendungen mit hohem Parlikelanteilteil. Die Anlage saugt die schadstoffbaltige Luft ab, filtert sie und führt die gereinigte Luft in den Arbeitsbereich zurück.

Eine Hochdruckturbine gewährleistet eine starke Saugleistung. Das abrelnigbare Filtersystem
ist mit einer Patrone der Kategorie BIA M ausgestattet, die Schadstoffe gemäß lPA-Prüfzeugnis zu mehr als 99 % filtert.

Die Steuerung bietet einen höheren Nutzerkomfort und verbesserte Servi-celeistungen. Erstmals ist sie mit einer sicheren digitalen Speicherkarte, kurz SD-Karte, ausgestattet.
 
Laserabsauganlage mit neuer Steuerung
Laserabsaugung mit hohem Nutzerkomfort

TEKA hat seine Laserabsauganlage LFE mit neuer digitaler Steuerung vom Typ ConlrollUnit3 ausgestattet. Die mobile Mittelvakuum-Absauganlage wurde für Tätigkeiten wie Lasergravieren, reinigen und -schneiden konzipiert und eignet sich für den Dauereinsatz bei Anwendungen mit hohem Partikelanteil.

Die Anlage saugt die schadstoffhaltige Luft ab, filtert sie und führt die gereinigte Luft in den Arbeitsbereich zurück. Eine Hochdruckturbine gewährleistet eine starke Saugleistung. Das abreinigbare Filtersystem ist mit einer Patrone der Kategorie BIA M ausgestattet, die Schadstoffe gemäß IFA-Zeugni$ zu mehr als 99 Prozent filtert.

Eine Staubsammellade mit dichtschließender Hebeeinrichtung und eigener Wartungstür sorgt dafür, dass sich der Staub nicht im Innern des Geräts verteilt und gewährleistet somit einen einwandfreien Betrieb.

Die neue Steuerung verspricht einen höheren Nutzerkomfort und verbesserte Serviceleistungen. Erstrnals ist sie mit einer sicherem digitalen Speicherkarte, kurz SD-Karte ausgestattet. Sie protokollisrt alle Warn-Hinweise des Geräts während des laufenden Betriebs. Der Vorteil: Kunden, Monteure und Außendienstmitarbeiter können die SD-Karte mit jedem PC oder Notebook auslesen. Fehler lassen sich lelchter lokalisieren und beheben. Auch Software-Updates können schnell per E-Mail übermittelt, vom Anwender bequem auf die Speicherkarte aufgespielt und direkt genutzt werden.

Ein Austausch der Pllatine durch einen Servicemitarbeiter entfällt, das spart Zelt und Geid. Darüber hinaus ist die ControlUnit3 um Funktionen wie die Überwachung von HEPA- oder ULPA-Filtern und die Fehlerauswertung von Turbinen erweitert worden.

TEKA zeigt die Anlage mit neuer Steuerung erstmals auf der Messe Laser World of
Photonics 2013 am Stand C2.571.
 
TEKA zeigt LFE mit neuer Steuerung
TEKA zeigt auf der LASER World of PHOTONICS 2013 erstmals die Laserabsauganlage LFE mit neuer digitaler Steuerung vom Typ Contro1Unit3.

Die mobile Mittelvakuum-Absauganlage ist für Tätigkeiten wie Lasergravieren, -reinigen und -schneiden konzipiert. Sie eignet sich für den Dauereinsatz bei Anwendungen mit hohem
Partikelanteil. Die Anlage saugt die schadstoffhaltige Luft ab, filtert sie und führl die gereinigte Luft in den Arbeitsbereich zurück. Eine Hochdruckturbine gewährleistet eine starke
Saugleistung. Das abreinigbare FilLersystem ist mit einer Patrone der Kategorie BIA M ausgestattet, die Schadstoffe gemäß 1 FA-Prüfzeugnis zu mehr als 99 Prozent filtert. Eine Staubsammellade mit dichtschließender Hebeeinrichtung und eigener Wartungstür sorgt dafür, dass sich der Staub nicht im Innern des Geräts verteilt und ein einwandfreier Betrieb gewährleistet ist.

Die neue Steuerung bietet einen höheren Nutzerkomfort und verbesserte Serviceleistungen. Erstmals ist sie mit einer sicheren digitalen Speicherkarte, kurz SD-Karle, ausgestattet. Diese protokolliert alle Warn-Hinweise des Geräts während des laufenden Betriebs.

Ein Austausch der Platine durch einen Servicemilarbeiter entfällt. Das spart Zeit und Geld. Darüber hinaus ist die ControlUnit3 um Funktionen wie die Überwachung von HEPA- oder ULPA-Nachfiltern und die Fehlerauswertung von Turbinen erweitert worden. Mehr über die TEKA-Produkte erfahren Besucher in Halle C2 , Stand 571.
 
Saubere Luft beim Löten
Die mobile Absaug- und Filteranlage »filtoo« der Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie filtert Schadstoffe, wie sie zum Beispiel beim kurzzeitigen Löten entstehen, aus der Luft. Anschließend fü̈hrt es die gereinigte Luft in den Arbeitsbereich zurück. Die Filteranlage verfügt über ein vierstufiges Filtersystem aus Grob-, Fein- und Aktivkohlefiltern und ist fü̈r den Umluftbetrieb geeignet. Bescheinigt hat die hohe Leistungsfähigkeit von »filtoo« das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA, frü̈her BGIA) mit einem W3-Zertifikat. Dank Rollen kann das handliche Gerät bequem bewegt werden. Je nach Bedarf ist es mit einem beweglichen Absaugarm oder -schlauch ausgestattet. Die Absaugstärke lässt sich regulieren.

 
Positive Bilanz: Unternehmen auf Expansionskurs
Höchststand: 120 Mitarbeiter bei TEKA

VELEN - Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blickt die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie zurück. "Die Nachfrage war hoch, die Auftragsentwicklung positiv. Während der Export in einigen Ländern wie Spanien, Griechenland und Italien nach wie vor schwach verlief, war in Deutschland und weiteren europäischen Ländern ein positiver Trend zu verzeich ", zieht Geschäftsführer Erwin Telöken eine positive Bilanz.

In fast allen Bereichen habe das Velener Unternehmen daher neue Mitarbeiter eingestellt - unter ihnen auch fünf Leiharbeiter, die schon länger im Betrieb beschäftigt waren. Insgesamt sei die Zahl der Angestellten um 20 Prozent auf rund 120 gestiegen. Fast verdoppelt hat das Unternehmen laut Pressemitteilung seine Stellen im Außendienst. Die Verkaufsgebiete im deutschsprachigen Raum seien neu aufgeteilt und engmaschig besetzt worden. "So können wir noch schneller auf Kundenwünsche und Kontaktanfragen reagieren", begründet Telöken die Neustrukturierung.

Nicht nur die Mitarbeiterzahl sei hoch wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Die Ausbildungsquote beläuft sich mit 13 Lehrlingen erstmals auf mehr als zehn Prozent aller Beschäftigten. Allein in diesem Jahr haben sieben junge Menschen eine Ausbildung bei TEKA begonnen.

Die ebenfalls 2012 gestartete Ausbildungsoffensive trage Früchte, teilt die Firma mit. Neben den vier Betrieben, die von Anfang an teilnahmen, sei noch der Velener Malerbetrieb Rieken eingestiegen. Weitere Interessenten hätten sich für 2013 angemeldet.
Veränderungen gab es bei den Leitungspositionen: Erwin Telöken hat den Staffelstab weitergereicht und Uwe Heinz die Funktion des Verkaufsleiters für Deutschland übertragen. Telöken konzentriert sich nun auf den Sonderanlagenbau und Großprojekte in Deutschland, Europa sowie Projekte auf der ganzen Welt.

Darüber hinaus hat TEKA in diesem Jahr in Österreich eine eigene Niederlassung in der Nähe von Wien eingerichtet. Ein weiterer Personalausbau und der Aufbau eines dichten Netzes von Zweigstellen in verschiedenen europäischen Ländern sind für 2013 geplant. "Auf diese Weise sind wir bestens für die Zukunft gerüstet", so Telöken.

Einen festen Bestandteil im Messekalender der Firma bildet die alle zwei Jahre stattfindende EuroBLECH in Hannover, die als weltweite Leitmesse und Konjunkturbarometer der Branche gilt. Am TEKA-Stand präsentierten zwölf Mitarbeiter die neuen und weiterentwickelten Produkte zur Luftreinhaltung am Arbeitsplatz.
Für das Unternehmen, das Absaug- und Filteranlagen für den weltweiten Markt produziert und vertreibt, habe sich die mit der Messe verbundenen Erwartungen erfüllt: "Angesichts der insgesamt unsicheren konjunkturellen Lage sind wir mit der Resonanz sehr zufrieden", erläutert Geschäftsführer Erwin Telöken.
Zum Thema: Firma TEKA

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH wurde 1995 von den Geschäftsführern Jürgen Kemper, Erwin Telöken und Ludger Hoffstädte gegründet. Das Unternehmen zählt eigenen Angaben zufolge deutschlandweit zu den führenden Herstellern von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handwerk und Labor. Das für den weltweiten Marktproduzierende Unternehmen beschäftigt rund 120 Mitarbeiter. Das Produktportfolio umfasst neben mobilen und stationären Absaug- und Filteranlagen auch Brennschneidtische sowie Sicht- und Schallschutz.


 
Potenziale des Internets heben
Der Erfahrungsaustausch "Vertriebskanal lnternet" des VDMA NRW am 30. August 2012 zeigte Möglichkeiten, die traditionellen Vertriebstätigkeiten effektiv zu unterstützen. Das Internet spielt zunehmend eine Rolle für den Vertrieb von Investitionsgütern. Web-2.0-Technologien sind vielfältig und erlauben die Interaktion mit Kunden und Vertriebspartnern ergänzend zum persönlichen Kontakt. Viele Informationen, die zur Vorbereitung einer Investitionsentscheidung erforderlich sind, können schnell und kostengünstig bereitgestellt werden.

Gundei Schmidt, Leiterin des Kommunikationscenters der gastgebenden Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH aus Velen, zeigte, wie offene Angebote für den Kunden auf der Homepage gleichzeitig einen neuen Vertriebskanal eröffnen. "Hierzu sind eine Bedarfsanalyse der unterschiedlichen Zielgruppen und Festlegungen zu Zielsetzung und Umfang des Internetangebotes erforderlich", so Schmidt. "Auf jeder Seite unseres Internetauftrittes gibt es das Angebot zu einer Live-Hilfe - einem Chat mit einem Vertriebsmitarbeiter. Immer entscheidet der Nutzer, ob und wann er seine Identität preisgibt, denn eine zu frühe Registrierung schreckt ab."

Entwicklungspotenziale nutzen
"Suchmaschinen nehmen eine herausragende Stellung ein", betont Andreas Reitz, Inhaber der Datentechnik Reitz GmbH & Co KG. Er empfiehlt: "Mit Ihren Produkten, deren Anwendungen und Bezeichnungen müssen Sie in Suchmaschinen gefunden werden - nicht (nur) mit dem Namen Ihres Unternehmens." Beim Ranking hilft die aktive Präsenz auf einem Branchen-Fachportal wie der cncArena. Die Kosten sind hierbei vergleichbar mit den Angeboten zum Keyword Advertising bekannter Anbieter von Suchmaschinen.

Stefan Prasse, Geschäftsführer der VDMA Verlag GmbH, gab eine kritische Würdigung des B2B im Internet. Im B2B-Geschäft existieren für E-Commerce beziehungsweise E-Business nach wie vor große Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf eindeutige Produktidentifikation sowie elektronische Transaktionsverfahren. In puncto Werbeaktivitäten empfiehlt er: "Überprüfen Sie das Mediennutzungsverhalten Ihrer Zielgruppen und passen Sie Ihre Aktivitäten an - nicht nur im Online-Bereich. Die Reichweitenstudie des VDMA-Verlags bietet hier in puncto Printwerbung im Maschinenbau eine Hilfestellung."

Stillstand bedeutet Rückschritt
"Gemäß den VDMA-Kennzahlen Marketing Services haben zwar 100 Prozent der Unternehmen eine eigene Homepage, aber nur wenige nutzen die Möglichkeiten eines eigenen Webshops", erklärt Peter Thomin, VDMA Betriebswirtschaft. Eine ständige Weiterentwicklung der eigenen Homepage und die Beobachtung des Internets und seiner Entwicklung sind unerlässlich, denn hier gilt noch mehr als sonst: Stillstand bedeutet Rückschritt.

 
Sauber und wirtschaftlich Schneiden mit modernster Plasmaschneidtechnik plus Filteranlage
Es muss nicht immer Laser sein
In einer Kooperation mit der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie stellt die MicroStep Group zusammen mit den Firmen Hypertherm, Kjellberg und Thermal Dynamics eine neue Reihe von Plasmaschneidanlagen vor, die auch die höchsten Anforderungen moderner Plasmaschneidtechnik an die Schnittqualität, Präzision und Bedienerfreundlichkeit weit übersteigt. Mit der neu entwickelten ECO-Serie bieten die Hersteller eine Gesamtlösung, die für Schneidprobleme unterschiedlichster Art geeignet ist und dabei hohen Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz sowie Produktqualität Rechnung trägt.

Das Komplettpaket enthält ein fertiges Schneidsystem mit leistungsstarker Filtertechnologie zu einem laut MicroStep unschlagbaren Preis, den es so auf dem Markt nicht gibt. Mit dieser Anlagenbaureihe ermöglicht MicroStep vor allem kleinen und jungen Unternehmen den Zugang zu perfekten Zuschnitten. Aber auch für mittelständische Betriebe und den Bereich Instandhaltung ist die Baureihe gedacht.

Die Baureihe setzt sich jeweils aus der Schneidanlage Master Cut ECO, der Filteranlage FILTERCUBE ECO 75 samt Funkenvorabscheider und Stromquelle zusammen. Ob Anwender das Plasma-, das Autogenschneidverfahren oder beide Techniken nutzen - sowohl die Schneidanlage als auch die eingesetzte
Filtertechnik mit einer Leistung von 7500 m3/Std. sind dafür bestens geeignet.

Hohe Schnittqualität und zielgerichtete Schadstofferfassung
Mit der Master Cut ECO-Anlage lassen sich unterschiedliche Materialien in einer Stärke von bis zu 100 mm bearbeiten. Beidseitige Linearführungen, schrägverzahnte Antriebe und beidseitig angetriebene Portalbrücken gewährleisten eine hohe Schnittqualität. Die Schneidanlagen sind mit einer bedienerfreundlichen Steuerung sowie CAM Software ausgestattet. Die Tische (Standardgröße: 3.000 x 1.500 mm und Höhe: 820 mm) verfügen über eine sektionale, energiesparende Untertischabsaugung. Dabei sind über die gesamte Tischlänge hinweg in gleichmäßigen Abständen Absaugkanäle angebracht, die sich unterhalb der Werkstückauflage befinden. Sie werden durch die Steuerung jeweils nur an der Stelle aktiviert, wo tatsächlich Rauch entsteht. So werden Schadstoffe zielgerichtet erfasst, wobei nur eine relativ geringe Luftmenge erforderlich ist. Diese werden über eine Rohrleitung zum Funkenvorabscheider geführt und anschließend von der Absaug- und Filteranlage vom Typ FILTERCUBE ECO 75 gefiltert. Ihr Filtersystem ist mit Patronen der Kategorie BIA M ausgestattet, die sich schonend abreinigen lassen und daher über eine lange Zeit verwendet werden können. Die Anlage hat vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung das „W3“-Zertifikat erhalte. Dabei handelt es sich um die höchste Schweißrauchabscheideklasse für Absauganlagen. Sie besagt, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung selbst Rauch- und Staubpartikel von hochlegierten Stählen zu mehr als 99 Prozent gefiltert werden. Daher darf die gereinigte Luft gemäß einer Ausnahmeregelung der Gefahrstoffverordnung in den Arbeitsbereich zurückgeführt werden.

Welche Plasmastromquelle? – Der Kunde entscheidet
Die Anlage kann nicht nur mit der neuen Luftplasmaquelle Powermax 105 von Hypertherm sondern auch zum Beispiel mit der Plasmaschneidtechnologie Contour Cut Speed von Kjellberg bestellt werden. Diese wurde erst jetzt auf der Messe EuroBLECH in Hannover vorgestellt. Dadurch erreicht der Anwender neben einer hervorragenden Schnittqualität auch ein Plus an Geschwindigkeit, wie sich die Besucher auf der Messe selbst überzeugen konnten.

Welche Plasmastromquelle dabei zum Einsatz kommt, entscheidet der Kunde selbst. Das Komplettpaket kann auf der Homepage der Firma MicroStep Europa GmbH direkt zusammengestellt werden. Ein ausgeklügeltes System hilft dem Interessenten die einzelnen Konfigurationen zu erstellen und den Gesamtpreis der Anlage direkt zu berechnen. Selbstverständlich beantwortet das Fachpersonal der Projekt- sowie Vertriebsabteilung der Firma MicroStep Europa GmbH auch persönlich jederzeit alle technischen und kaufmännischen Fragen, damit Interessenten die richtige Wahl treffen.

Als ein Spezialgebiet im Bereich der Metallverarbeitung stellt das thermische Trennen eigene Anforderungen an die Beschaffenheit von Schneid- und Prozessgasen. So kommen oftmals nur hochreine Gase zum Einsatz, die einen sehr geringen Grad an Verunreinigung aufweisen. Selbst für „Standardgase“ wie Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff liegen die Anforderungen über dem Durchschnitt. Siad zählt zu den weltweit größten Herstellern von Industrie-, Prozess- und Spezialgasen mit der Erfahrung von mehr als 100 Jahren und bietet vielfältige Möglichkeiten der Versorgung – von einzelnen Flaschen bis hin zu großen Tankanlagen.

Hochwertige Komponenten
Wie bei allen MicroStep- und TEKA- Anlagen wird bei dieser Maschinenbaureihe nur auf hochwertigen Komponenten und umfangreichen Service gesetzt. Dadurch haben die Maschinen eine hohe Werthaltigkeit und erzielen auch im Wiederverkauf auch nach Jahren in der Produktion einen hohen Preis. Denn im Bereich der automatisierten Plasmaschneidtechnik hat sich MicroStep in den letzten Jahren zu einem der weltweiten Marktführer entwickelt. Mit über einhundert Mitarbeitern in der Entwicklung und Konstruktion wird täglich daran gearbeitet, dass alle MicroStep Kunden immer effektiver und wirtschaftlicher schneiden und produzieren können. Dabei werden verschiedene Technologien und Verfahren kombiniert, um dem Anwender komplette Lösungen für die Bearbeitung von Blechen, Profilen, Rohren und Behälterböden anbieten zu können.

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie zählt deutschlandweit zu den führenden Herstellern von Absaug- und Filteranlagen für Industrie, Handwerk und Labor. Rund 120 Mitarbeiter arbeiten in den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Vertrieb gemeinsam an dem Ziel, Kunden weltweit maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

 
Schweißrauch- und Schleifstaubabsaugung bei der Fertigung von Wagenkästen für Eisenbahnwaggons
Stationär und mobil im Verbund
Stadler Schienenfahrzeugbau Ungarn Kft. stellt am Standort Szolnok Wagenkästen aus Aluminium für Eisenbahnwaggons her. Um die Mitarbeiter und Anlagen in einer neuen Halle vor Schweißrauch und Schleifstaub zu schützen, entschied sich das Unternehmen für eine Kombination aus mobilen und fest installierten Absaug- und Filteranlagen. Neben dem Schutz der Mitarbeiter und Anlagen erhöhen die Systeme die Betriebssicherheit und helfen, Kosten zu senken.

In der neuen Halle des Tochterunternehmens des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail Group schweißen Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb die Einzelteile zusammen und schleifen anschließend die Schweißnähte nach. Die fertig gestellten Kästen haben eine Länge von maximal 20 m.

Neben dem Schweißrauch bereitet erfahrungsgemäß vor allem der entstehende feine Aluminiumschleifstaub zahlreiche Probleme. Dieser verschmutzt die Atemluft der Mitarbeiter und kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Lungenproblemen führen. Darüber hinaus können die Partikel die Schweißnahtqualität an den Kästen beeinträchtigen und die Betriebssicherheit in der Halle gefährden. Denn sie legen sich wie ein schmieriger Film auf Anlagen und Böden. Maschinenteile wie die Kühlluftzufuhr von Schaltschränken können verstopft und auf Dauer funktionsfähig werden. Teure Wartungs- und Reparaturkosten sind die Folge.

Bei der Planung der neuen Halle hatte das Unternehmen daher frühzeitig die Absaugtechnik in seine Überlegungen einbezogen. Von vornherein war klar, dass eine passende Lösung in Kooperation mit der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH gefunden werden sollte. Das Unternehmen aus dem westfälischen Velen hatte bereits in der Vergangenheit am Schweizer Standort des Schienenfahrzeugherstellers mehrere stationäre Anlagen zur Hallenluftfiltration installiert.

Kompakt mit großer Filterfläche
Der Realisierung des Projekts ging ein fundierter Planungsprozess voraus. In diesem Fall betreue TEKAs Partner in Ungarn, Imex Filtertechnika Kft., in Verbindung mit Anlagen DLT Kft. (Ungarn) das Projekt vor Ort. Bei einer gemeinsamen Begehung der Halle standen die räumlichen Gegebenheiten wie die Hallengröße und die Anordnung der Arbeitsplätze auf dem Prüfstand. Ferner wurden sämtliche Einflussfaktoren, die für die Schadstoffmenge verantwortlich sind, bewertet. Dazu zählen neben der Arbeitsintensität (unter anderem Zweischichtbetrieb) die verwendeten Werkstoffe (Aluminium), die angewandten Schweißverfahren und die Schadstoffquellen, also die Anzahl der manuellen sowie mechanisierten Schweißplätze. Aufgrund dieses Gesamtbilds der Einflussfaktoren war das Ziel, eine sechsfache Luftumwälzung pro Stunde zu erreichen. Daraufhin erarbeitete ein Team des Anbieters mehrere Konzepte in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden.

Entschieden hat sich das Unternehmen für den Einsatz mobiler Absauganlagen, die an mehreren Längsnahtschweißmaschinen angeschlossen sind, und stationärer Absauganlagen, die an den Seiten der Halle installiert sind. Während erstere schädliche Partikel direkt an der Stelle aufnehmen, an der sie entstehen, sorgen letztere ergänzend für ein besseres Luftklima in der Halle.

Für die direkte Absaugung an den Schweißbrennern der voll mechanisierten Längsnahtschweißmaschinen, mit deren Hilfe Mitarbeiter 20 m lange Schweißnähte erstellen, benötigte das Unternehmen Anlagen, die aufgrund ihrer Abmessungen mit dem Portal mitfahren können. Die Erfassung sollte mit einem geringen Schlauchdurchmesser an die Entstehungsstelle herangeführt werden, um den gesamten Schweißprozess nicht negativ zu beeinflussen. Es durfte nicht zu stark abgesaugt werden, damit der Schutzgasmantel nicht zerstört wird, und nicht zu wenig, damit der Schweißrauch effektiv abgesaugt wird.

Mit Hilfe der Mittelvakuumanlage der Baureihe „LFE“ konnte diese Forderung erfüllt werden. Sie verfügt über eine ausreichend große Filterfläche, die die beim Schweißprozess anfallenden Partikel aufnimmt, und zudem über eine stufenlos einstellbare Turbine. Die mit rund 100 kg relativ leichte Anlage ist auf einem etwa 5 m hohen fahrbaren Tragarm befestigt, der sich parallel zur Verfahreinheit bewegt, und lässt sich über eine Fernbedienung steuern. Das Anfahren bzw. Stoppen des Geräts kann elektronisch über die Bedientafel an der Schweißanlage geregelt werden, da beide Anlagen über eine Schnittstelle miteinander verbunden sind. Eine Filterfläche von 10 m2 und ein Betriebspunkt von etwa 160 m3/h bei 10500 PA Saugleistung bei einer Schlauchlänge von etwa 20 m stellen sich, dass der Schweißvorgang ohne störende Unterbrechungen erfolgt und die schadstoffhaltige Luft zuverlässig abgesaugt und gereinigt wird. Dieser optimale Betriebspunkt kann durch die Feineinstellung der Turbinenleistung auf den entsprechenden Anwendungsfall einjustiert werden. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase werden daher zurzeit weitere Längsnahtschweißmaschinen in der Halle mit dieser Technik ausgestattet.

Sechsfacher Luftwechsel pro Stunde
In anderen Teilbereichen setzte der Anwender die punktuelle Absaugung nicht ein. Der Grund lag in der Größe der zu verarbeitenden Bauteile. Denn der Produktionsprozess erfordert, dass Schweißer und Schleifer bei ihrer Arbeit ungehindert auch an schwer zugängliche Stellen gelangen, wobei sich die mobilen Absauganlagen nicht immer als praktikabel erweisen. Ein sogenanntes Push-Pull-System, bei dem die schadstoffhaltige Luft über zwei einander gegenüberliegende Rohrleitungen abgesaugt und anschließend gereinigt in die Halle zurückgeleitet wird, hatten die Planer ebenfalls verworfen. Die Gründe lagen in der Größe der Halle von 36 m x 74 m und der räumlichen Anordnung von Maschinen und Waggons, die die für den Reinigungsprozess erforderliche Luftströmung behindert hätten. Außerdem verzichteten sie auf Rohrbahnen, damit Transportwege inklusive Kranbahnen frei bleiben.

Als Lösung boten sich die stationären Absaug- und Filteranlagen vom Typ „Airtech“ an, die überwiegend in Industriebetrieben zum Einsatz kommen, in denen keine punktuelle Absaugung zum Tragen kommt bzw. die zusätzlich zur Reinhaltung der Hallenluft genutzt werden. Jeweils zwei Anlagen stehen einander an den kurzen Seiten der Halle gegenüber. Die Ansaugkanäle, die in 4 m Höhe an den Seiten der Geräte angebracht sind, nehmen die beim Schweißen und Schleifen entstehenden Partikel auf. Die Filtersysteme reinigen anschließend die schadstoffhaltige Luft. Sie sind mit Filterpatronen der Kategorie BGIA M ausgestattet, die Schadstoffe zu mehr als 99,9 % (Abscheidegrad mehr als 99%) aufnehmen, und haben eine Filterfläche von 324 m2. Die Absauganlagen entsprechen den zurzeit geltenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen, was das Institut für Arbeitsschutz der deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) mit einem Zertifikat gemäß DIN EN ISO 15012-1 bescheinigt hat.

Insgesamt erzielt jede der Anlagen bei einer Motorleistung von15 kW ein Reinigungsvolumen von 24.000 m3/h. Damit ist ein sechsfacher Luftwechsel pro Stunde in der Halle sichergestellt. Nach dem Reinigungsprozess führen Düsen die Luft unterhalb der Hallendecke bis zu 30 m weit in die Halle. Dies soll sicherstellen, dass die gereinigte Luft auch ohne Rohrleitung in jeden Bereich des Arbeitsraums gelangt. Die hierdurch erzeugte Strömung führ dazu, dass fortwährend Rauch und staubhaltige Luft zur Anlage führt wird. Ein positiver Nebeneffekt: Die Raumtemperatur hat sich um 4° C erhöht. Die Heizung kann im Winter aus bleiben. Auf diese Weise lassen sich in erheblichem Umfang Heizkosten sparen. Das Fazit von Michael Moser, der bis Ende März 2011 CEO bei Stadler Schienenfahrzeugbau in Ungarn war und das Projekt maßgeblich begleitet hat: „Die Absauganlagen haben für spürbar bessere Luft in der Halle gesorgt. Überrascht waren wir insbesondere von dem niedrigen Geräuschpegel der Geräte“, was eine gute Ausgangsbasis für weitere gemeinsame Projekte ist, die bereits angelaufen sind.

 
Forschungsprojekt zu Filtertechnik
Wie kann der Arbeitsschutz im Bereich Filtertechnik weiter verbessert und gleichzeitig die Umwelt entlastet und Kosten auf Kundenseite gesenkt werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich mehrere führende Technologieunternehmen innerhalb eines Forschungsprojekts, an dem sich die Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH, Velen, beteiligt. Zum zweiten Arbeitstreffen des Projekts „Intelligente Filterüberwachung“, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme "KMU-innovativ IKT" über eine Laufzeit von drei Jahren mit einer Summe von 560 000 Euro fördert, trafen sich kürzlich die Verbundpartner im Schulungszentrum des Herstellers von Absaug- und Filteranlagen im westfälischen Weseke (Bild).

Gemeinsam entwickeln Electronic Design Chemnitz, Turck duotec und X-Fab Semiconductor Foundries in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz und Teka seit gut einem halben Jahr den sogenannten „SmartFilter“. Zum Einsatz kommen mikroelektromechanische Systeme (MEMS). Dabei bündeln die Forscher mechanische und elektrische Elemente im Miniaturformat auf einem Chip. Die dort gesammelten Informationen werden mit Hilfe der RFID(Radio Frequency Identification)-Technik über Funk an ein Lesegerät übermittelt.

Der Prozess soll zahlreiche Vorteile für künftige Nutzer bieten. Während herkömmliche Technik lediglich Auskunft über das Filtersystem als Ganzes – beispielsweise über den Grad der Verschmutzung – gibt, soll der „SmartFilter“ in Zukunft eine Überwachung jeder einzelnen Filterpatrone ermöglichen. Eine Temperaturkontrolle ist als vorbeugender Brandschutz geplant. Eine Identifikationsnummer soll sicherstellen, dass die Absauganlage nur läuft, wenn qualitativ geeignete Filter eingesetzt sind. „Beide Maßnahmen dienen dazu, den Schutz der Mitarbeiter zu erhöhen und das Gerät vor Schaden zu bewahren“, erklärte Teka-Geschäftsführer Jürgen Kemper. Darüber hinaus muss nur der Filter, der stark verschmutzt oder defekt ist, tatsächlich gereinigt bzw. ausgewechselt werden, was eine erhebliche Ressourceneinsparung mit sich bringt. Nach den Simulationen folgen in einem nächsten Schritt praktische Testreihen.

 
Lärmschutz und saubere Luft beim Schleifen
Jeder Mitarbeiter in Metall verarbeitenden Betrieben kennt das Problem:
Gerade beim Schleifen fällt viel Staub an. Außerdem wird der Vorgang von einem hohen Lärmpegel begleitet. Beides birgt nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern beeinträchtigt den gesamten Produktionsprozess.
Höhere Kosten sind die Folge. Dem wollte Fritzmeier Systems wirkungsvoll entgegenwirken und hat sich für eine Komplettlösung der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie entschieden. Sie verbindet innovative Absaug- mit anspruchsvoller Schallschutztechnik und ist individuell auf die Anforderungen des Kabinenbauers zugeschnitten.

Fritzmeier Systems stellt Komplettkabinen, Verkleidungsteile und Systembaugruppen für die Fahrzeugindustrie her und ist mit rund 50.000 gefertigten Kabinen und Sicherheitsrahmen 2010 europäischer Marktführer im Kabinenbau. Eine der Grundlagen für den Erfolg: Sämtliche Entwicklungs- und Produktionsschritte werden in den eigenen Werken durchgeführt. Hierzu gehört auch das Schleifen der zuvor verschweißten Zellen, das für zahlreiche Produktserien parallel erfolgt.

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie übernahm vor zwei Jahren die Projektplanung und -realisierung für die Bereiche "Schweißstraße" und "Stahlbau" in der Fertigung in Großhelfendorf. Hier bearbeiten Schleifer Fahrerkabinen und -schutzdächer für unterschiedliche Kunden. Der Realisierung der zwei Projektbereiche ging ein fundierter Planungsprozess voraus. "Unser Anspruch ist es, für jeden Anwender eine passgenaue Lösung zu entwickeln. Dabei legen wir Wert auf einen intensiven Austausch und eine ausführliche Beratung", sagt TEKA-Geschäftsführer Erwin Telöken. Ein Spezialisten-Team erstellt und optimiert die Pläne in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen beim Anwender.

Eine besondere Herausforderung war die Integration der speziell angefertigten Schallschutzkabinen in den laufenden Produktionsprozess, der über spezielle Förderbänder erfolgt. Die gewählte Lösung besteht in automatisch öffnenden und schließenden Schnell-Lauftoren. Sie gewährleisten, dass die fertig geschweißten Fahrerzellen problemlos in den Schleifbereich hinein und wieder hinaus gelangen.
Dazu kam die Forderung nach maximaler Flexibilität: Entsprechend hat das Team die Schleifkabinen ohne Hallenanbindung errichtet, um sie bei Bedarf zu versetzen. Die zwei Schleifarbeitsplätze, die im Bereich Stahlbau in einer Kabine untergebracht sind, können somit an die wechselnden Erfordernisse in der Produktion angepasst werden. Sie sind durch ein verschiebbares Lamellensystem voneinander abgetrennt und lassen sich bei Bedarf zusammenlegen. Auf diese Weise lässt sich die Größe der Arbeitsplätze variieren; beispielsweise bei der Bearbeitung von besonders voluminösen Kabinen für Traktoren und Baumaschinen.

Eine weitere Herausforderung: Da die Arbeitsbereiche viel Fläche in der Halle benötigen, stand in beiden Fällen relativ wenig Platz für die stationären Absaug- und Filteranlagen zur Verfügung. Hier ist die modulare Bauweise der Anlagen von Vorteil, die jetzt auf engem Raum direkt hinter den Schallschutzkabinen untergebracht sind.

Und wie sorgen die einzelnen Komponenten im Arbeitsalltag für mehr saubere Luft und weniger Lärm? Die Schallschutzkabinen sind komplett geschlossen und werden kontinuierlich mit Unterdruck gefahren. Auf diese Weise dringt kein Schleifstaub nach außen. Die Halle bleibt sauber, die Beschädigung durch Rückstände wird stark reduziert. Staubbedingte Ausfälle und kostenintensive Reinigungen entfallen.

Zum Einsatz kommen stationäre Absaug- und Filteranlagen der Reihe ZPF und Filtercube. Die beim Schleifen entstehenden Partikel werden zunächst über eine an der Rückwand der Kabine angebrachte Absaugung entfernt. Ein Großteil des Staubs wird bereits in der Rückwand abgeschieden und kann über eine Sammellade einfach entsorgt werden. Der Rest wird über ein Rohrleitungssystem zur Absaug- und Filteranlage geführt. Die Filtersysteme sind mit Filterpatronen ausgestattet, die eine spezielle Geometrie aufweisen. Sie entfernen schädliche Partikel zu mehr als 99 Prozent aus der Luft.

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (lfA, früher BGIA) hat die hohe Leistungsfähigkeit der Geräte mit einem Zertifikat für die Schweißrauchklasse W3 bescheinigt. Aus diesem Grund sind sie auch bei der Verarbeitung hochlegierter Stähle zugelassen. Die bei Fritzmeier Systems durchgeführten Messungen ergaben eine Staubkonzentration im Atembereich der Mitarbeiter, die weit unterhalb des allgemeinen Staubgrenzwerts liegt.

Durch die pneumatische Schaltung mit Absperrschieber ist die Absaugung nur in den Schleifkabinen und an den Arbeitsplätzen aktiv, wo tatsächlich gearbeitet wird. Ein Frequenzumrichter regelt die Anlage entsprechend dem individuellen Bedarf. "Das spart Energie", erklärt Erwin Telöken. Alle installierten Anlagen fahren im Umluftbetrieb. Die gefilterte Abluft wird im Sommer über das Dach abgeleitet und im Winter in die Halle geblasen, was Heizkosten senkt.

Ein ausgeklügeltes System aus punktgenauer Absaugung und mehreren Schallschutzkabinen verbessert das Raumklima und sorgt darüber hinaus für eine ruhigere Arbeitsumgebung. Schließlich gilt die berufliche Lärmschwerhörigkeit laut IfA-lnformationen auch heute noch als eine der häufigsten Berufskrankheiten in Deutschland. Zur Lärmreduktion in der Halle trägt bei, dass die Wände der Schallschutzkabinen aus 100 mm dicken Sandwichelementen bestehen, die den Schall absorbieren. Auf diese Weise konnte der Geräuschpegel um 20 dB(A) auf unter 70 dB(A) gegenüber dem Kabineninneren gesenkt werden. Das Fazit von Anwenderseite: "Die installierte Systemlösung entspricht unseren hohen Ansprüchen an Qualität und Arbeitsschutz", sagt Michael Förster, Leiter AV und Industrial Engineering bei Fritzmeier. Eine gute Ausgangsbasis für die weitere Zusammenarbeit.

Autorin: Katrin Herbers,
TEKA GmbH, Velen
 
Schüler sind Traumjobs auf der Spur
GESCHER/VELEN. "Ich habe echt viel für mich mitgenommen an diesem Tag." Jan (14) strahlt über das ganze Gesicht. Gemeinsam mit seinen Mitschülern Denise und Johannes hat der Achtklässler aus Gescher Berufsluft bei der Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie
in Velen geschnuppert.

Insgesamt 80 Hauptschüler der Don-Bosco-Schule Gescher und der Hohe-Giethorst-Schule Bocholt haben beim "Traumjob?"-Projekt der Bürgerstiftung Westmünsterland einen Tag lang die Arbeitswelt kennen gelernt. Insgesamt fast 1500 Mädchen und Jungen haben bislang an der zweimal im Jahr durchgeführten, kreisweiten Aktion teilgenommen.

"Wir möchten jungen Menschen neue berufliche Perspektiven eröffnen", formuliert Marita Rinke als ehrenamtliche Projektkoordinatorin das Ziel. Thorsten Krautstrunk bewertet die Aktion positiv: "Die Schnuppertage bieten den Schülern Gelegenheit, verschiedene Bereiche kennenzulernen, von denen sie bislang vielleicht nur vage Vorstellungen hatten", meint der Leiter der Elektroabteilung des Velener Unternehmens, das Filteranlagen herstellt. Jan hingegen, der den Fachinformatikern bei Teka über die Schultern schaute, ist begeistert: ,,Ich kann mir vorstellen, diesen Weg zu gehen. Ich wusste zwar schon einiges über den Beruf, war aber überrascht, dass er viel mehr Aufgaben beinhaltet, als ich dachte." Auch Denise hat das Praktikum etwas gebracht - sie weiß nun, dass sie nicht technische Zeichnerin werden möchte.

http://www.buergerstiftungwestmuensterland.de
 
Motto: "Vorbeugen ist besser als heilen"
Firma und Feuerwehr testen neues Brandschutzsystem

Velen. Ungewöhnlicher Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Velen im Industriegebiet:
Die "Teka"-Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH nahm einen Brandversuchstest vor - und zählte dabei auf professionelle Unterstützung. Das Ziel: "Wir wollen verhindern, dass Brände überhaupt entstehen. Präventive Maßnahmen zu entwickeln, hat für uns oberste Priorität", erläuterte Geschäftsführer Ludger Hoffstädte. "Wir hoffen, dass es nicht zum Ernstfall kommt", erklärte Hauptbrandmeister Stefan Volks im Vorfeld. Die Velener Feuerwehr kennt die Problematik: "Von 50 Einsätzen in diesem Jahr hatten wir es etwa fünf Mal mit Bränden an Absauganlagen aus unterschiedlichen Branchen zu tun", sagte Volks. Die Situation sei jedes Mal gefährlich. Das Feuer weite sich schnell aus. Doch seine Sorge erwies sich als unbegründet. Die Filterpatronen gerieten beim Test - wie geplant - nicht in Brand. Obwohl ein
Mitarbeiter mit der Flex direkt an der Absauganlage einen starken Funkenflug erzeugte, habe unter anderem eine spezielle Schutzvorrichtung verhindert, dass glimmende Teilchen ins Innere gelangten, teilt "Teka" mit. Selbst brennendes Papier, das seitlich in das Gerät gesteckt wurde, habe kein Feuer entfacht. Um zu zeigen, welche Löschmaßnahmen greifen, falls es doch brennt, mussten die schwer entzündlichen Filterpatronen im Innern der Anlage in Brand gesteckt werden. Ein Feuerzeug habe lediglich ein leichtes Glimmen erzeugt. Erst nach dem Einsatz der Druckluftpistole habe es lichterloh gebrannt, und beißender Qualm sei durch die Halle gezogen. Zum Löschen benötigten Mitarbeiter und Feuerwehrmänner hingegen nur wenige Minuten. Einen Großteil der Arbeit hatten laut Mitteilung der Firma bereits die von ihr neu entwickelten automatisch einsetzenden Brandschutzmaßnahmen erledigt, die unter anderem dafür sorgten, dass kein Sauerstoff mehr in die Anlage gelangte. Anschließend
leitete ein Mitarbeiter Kohlenstoffdioxid in die Anlage, um den Brand zu ersticken. Mit Schaum und Wasser beteiligte sich die Feuerwehr am Versuch. Nach dem mehrstündigen Test resümierte Hoffstädte:
"Kohlenstoffdioxid führt am schnellsten zum gewünschten Erfolg." Die Beteiligten waren sich einig:
"Je mehr vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, desto besser." Denn, so Stefan Volks: "Vorbeugen ist besser als heilen."
 
Gute Luft - TEKA will Zielgruppe Landtechnik stärker erschließen
Wo geschweißt wird, entstehen zwangsläufig Dämpfe, die es zügig und vollständig abzuführen gilt. Das gilt nicht nur in Produktionsbetrieben, sondern auch in Werkstätten. Genau darauf hat sich die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH spezialisiert.

Was haben unter anderem Dental-Labore, Landmaschinen-Hersteller und Produzenten von Windkraftanlagen oder Solarmodulen gemeinsam? Überall dort werden Werkstoffe gelasert, gelötet und/oder geschweißt. Und jedes Mal entstehen Dämpfe sowie Stäube, die es zu entfernen gilt. Hierbei spielen nicht nur der Arbeits- und Gesundheitsschutz eine zentrale Rolle. Nicht selten gilt es zusätzlich, technisch anspruchsvolle Maschinen durch die Absaugung zu schützen.

Dabei ist es jedoch vielfach nicht allein mit dem Abführen der verunreinigten Luft getan. Vielmehr geht es darum, diese Luftvolumina zusätzlich auch zu reinigen. Insofern kann man die dafür geeignete Technik nicht mit den einfachen Schlauchabsauganlagen zur Abgasabführung vergleichen, wie sie zum Beispiel in Fahrzeugwerkstätten gängig sind. Zu den Herstellern, die sich auf hochwertige Luftreinigungstechnik spezialisiert haben, gehört unter anderem die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH mit Sitz im münsterländischen Velen.

1995 durch die heutigen Geschäftsführer Jürgen Kemper, Erwin Telöken und Ludger Hoffstädte gegründet, sind mittlerweile rund 100 Mitarbeiter dort tätig, die 2010 einen Gesamtumsatz von etwa 18 Millionen Euro erwirtschafteten. Kern des Sortiments bilden nicht nur mobile Absaug- und Filteranlagen, die flexibel an einzelnen Arbeitsplätzen eingesetzt werden können. Das Spektrum erstreckt sich zusätzlich auf stationäre und zentrale Anlagen, bis hin zu kompletter Raumabsaugung, die immer dann die erste Wahl ist, wenn in Produktionsprozessen die punktuelle Absaugung nicht ausreicht, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.

Die Leistungen der jeweiligen Anlagen reichen von 20 bis 50 000 Kubikmeter Luftdurchsatz pro Stunde, so Jürgen Kemper. Dadurch wird bereits ein sehr breites Einsatzspektrum industrieller Anwendungen abgedeckt – aber es geht durchaus noch größer, wie der Geschäftsführer ergänzt. „Anwendungsbereiche wie etwa in der Entsorgungsindustrie oder bei komplexen Prozessfiltrationen erfordern durchaus Luftdurchsatzmengen von bis zu 500 000 Kubikmeter pro Stunde. Noch sind wir in dieser Dimension nicht vertreten, werden dies aber mittelfristig auf jeden Fall ändern“, schildert er seine Pläne. Das Unternehmen hat seinen Kundenkreis jedoch nicht nur in den vier eingangs genannten, sondern in einer sehr großen Vielzahl von Branchen, und dieses nicht nur national, sondern weltweit. Das Gros mit derzeit ungefähr 50 Prozent stellen allerdings Maschinen- und Fahrzeugbau sowie anderes metallverarbeitendes Gewerbe. Dazu zählen auch namhafte Landmaschinen-Hersteller. Weitere Kernsegmente sind für TEKA zudem die Elektroindustrie sowie Medizin- und Labortechnik.

In der Landtechnik wachsen
Ebenso stehen der Fachhandel sowie Servicebetriebe als Kunden im Fokus der Velener Spezialisten. Jedoch bezieht sich dies derzeit vor allem auf das Segment Kfz. „Allerdings sehe ich in den Landmaschinen-Fachbetrieben ein interessantes Potenzial. Diese Betriebe investieren im Zuge des Strukturwandels verstärkt in neue Werkstattausrüstung, sodass auch unsere Produkte stärker dafür in Frage kommen“, meint Jürgen Kemper. Auch Aus- und Weiterbildungsstätten wie Deula, Berufs- und Fachschulen sowie Handwerkskammern zählen zu den Zielgruppen.

Ergänzend zur Absaug- und Filtertechnik wurde das Sortiment in den zurückliegenden Jahren um ergänzende Bereiche erweitert. Dazu zählen neben Ventilatoren und Rohrleitungen, Ölnebelabscheidern, Sicht-, Schall- und Arbeitsschutzprodukten vor allem Brennschneidtische mit einem oder zwei Absaugkanälen. Hinzu kommen Schleif- und Schweißtische für Einzelarbeitsplätze.

Entstanden sind diese Segmente aus der Philosophie des Unternehmens heraus, den Kunden möglichst umfassende und vor allem individuell auf die Bedingungen vor Ort zugeschnittene Techniklösungen zu bieten. Somit reicht die komplette Vielfalt der Möglichkeiten, die TEKA wirklich bieten kann, weiter als das, was im Produktkatalog beziehungsweise Internet abbildbar ist. Denn zu den Stärken des Unternehmens im Wettbewerbsvergleich zählt Jürgen Kemper die Beratungs- und Ingenieurleistungen, die für die maßgeschneiderten Lösungen, speziell bei stationären und zentralen Anlagen, die Grundlage bilden. Schon jetzt sind zehn Ingenieure und damit knapp zehn Prozent der Mitarbeiter in Velen im Bereich Produktentwicklung und Planung tätig, Tendenz steigend. Hinzu kommen sieben Spezialisten, die im Außendienst vor Ort die Kunden beraten und die Grunddimensionierung der größeren Anlagen vornehmen. „Auf diese Weise erhalten wir außerdem immer wieder Anregungen für neue Produkte aus der Praxis. Und für uns ganz wichtig: Über diese individuellen Problemlösungen erhalten wir regelmäßig Zugang zu neuen Branchen und Anwendungssituationen, in denen wir vorher nicht tätig waren. Das ist einer der Gründe dafür, dass wir seit der Firmengründung unseren Umsatz kontinuierlich steigern konnten“, berichtet Jürgen Kemper.

Zertifizierte Qualität
Ein echter Türöffner ist aus seiner Sicht auch die Tatsache, dass zahlreiche der TEKA-Anlagen vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA, früher BGIA) zertifiziert sind, teilweise sogar nach der so genannten Schweißrauchabscheideklasse W3. Diese besagt, dass die jeweilige Anlage Rauch und Staub aus der Verarbeitung von hochlegiertem Stahl mit Chrom- und Nickelanteilen über 30 Prozent mit einem Abscheidegrad von über 99 Prozent verlässlich filtert. „Bei wechselnden Arbeitsplätzen darf zum Beispiel eine so zertifizierte, mobile Anlage die gefilterte Luft in den Arbeitsbereich zurückführen. Das dürfen Anlagen ohne Zertifikat nicht, sind daher meldepflichtig beziehungsweise benötigen eine mit entsprechenden Kosten verbundene Einzelfallprüfung. Das sollte man beim Vergleich unterschiedlicher Anbieter von Absaug- und Filteranlagen sowie der Kosten immer mit bedenken“, so Jürgen Kemper.“

Zu den jüngsten TEKA-Produkten, die im Oktober 2010 erstmals auf der Fachmesse EuroBLECH vorgestellt wurden, gehört unter anderem die Raumabsaugung „BlowTec“. Sie ist für Hallen gedacht, in denen mobile Absauglösungen am Arbeitsplatz nicht ausreichen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten. Das Besondere daran: Dank neuer Filtertechnik erfordert der gesamte Prozess des Ansaugens und Reinigens nach Aussage des Geschäftsführers deutlich weniger Druckluft als bei klassischen Filtern. Ein optionaler Frequenzumrichter steuert zudem den Stromverbrauch entsprechend dem tatsächlichen Filterbedarf. Insgesamt sinken dadurch die Betriebskosten deutlich. Und durch den modularen Grundaufbau ist die Anlage auch in Hallen mit niedriger Deckenhöhe nutzbar. Zweite Neuheit war im Herbst die mobile Absaug- und Filteranlage „filtoo“. Sie ist außerdem IFA-zertifiziert nach W3. Der Clou daran ist der mit rund 1 000 Euro vergleichsweise geringe Preis, so der Geschäftsführer weiter. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio in eine Preiskategorie, die selbst für kleinere metallverarbeitende Betriebe oder Werkstätten interessant ist. Auf diese Weise erschließt sich ein weiteres Kundensegment und trägt nach Einschätzung des Geschäftsführers erneut dazu bei, die Marktposition des Velener Unternehmens im Feld führender Absaug- und Filteranlagenhersteller auszubauen.
 
Investitionsbereitschaft steigt wieder
TEKA stellt Neuheiten vor / Energieeffizienz wird groß geschrieben

Velen (pd). Eine positive Bilanz hat die „Teka" Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH nach der Teilnahme an der „Euroblech 2010" in Hannover gezogen. „Unser Stand war gut besucht und die Nachfrage sehr groß", resümiert Geschäftsführer Erwin Telöken. Hiervon überzeugen konnten sich auch die acht Auszubildenden und einige Praktikanten des Unternehmens, die sich einen Tag lang auf der weltweit größten Fachmesse für die Blechbearbeitung umsahen. Dort zeigten mehr als 1400 Aussteller aus 43 Ländern ihre Neuheiten. Rund 60.000 Fachbesucher informierten sich. Am Stand des Velener Unternehmens, das schwerpunktmäßig Absaug- und Filteranlagen für die Metall verarbeitende Industrie herstellt, drehte sich alles um das Thema Energieeffizienz.
Kosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten - wie sich beides bei der Luftreinigung im Betrieb vereinbaren lässt, hat „Teka“ laut Pressemitteilung unter anderem anhand der neuen zentralen Absaug- und Filteranlage „BlowTec" demonstriert. Ebenfalls erstmals einem breiten Publikum präsentiert wurde die mobile Filteranlage „filtoo". Das Gerät, das in vielen Arbeitsbereichen einsetzbar sei, sei vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zertifiziert worden und daher für das Umluftverfahren bei hochlegierten Stählen zugelassen. Die Folgen der weltweiten Finanzkrise habe die Firma trotz leichten Umsatzeinbruchs im Jahr 2009 gut verkraftet, sagte Telöken. Der Betrieb sei weder von Entlassungen noch von Kurzarbeit betroffen gewesen. Nach der Messe, die als Konjunkturbarometer für die Blech bearbeitende Industrie gilt, blicke das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. „Erstmals nach Ausbruch der Wirtschaftskrise
war spürbar, dass es aufwärts geht und die Investitionsbereitschaft wieder steigt", so Telöken.
 
"Vorbeugen ist besser als heilen"
TEKA testet neues Brandschutzsystem

VREDEN/VELEN - Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH führte kürzlich einen Brandversuchstest durch. Das Unternehmen aus Velen stellte Vertretern der Firma Wilhelm Severt Maschinenbau aus Vreden, in deren Produktionshallen es in der Vergangenheit öfter zu Bränden an Absauganlagen gekommen war, ihr neues Brandschutzsystem vor. Denn: "Diese sind ein weit verbreitetes Problem in Metall verarbeitenden Betrieben. Wir stellen uns dem Problem und haben eine Reihe präventiver Schutzmaßnahmen entwickelt", erklärte Geschäftsführer Ludger Hoffstädte.

"Wir hoffen, dass es nicht zum Ernstfall kommt", sagte Hauptbrandmeister Stefan Volks von der Freiwilligen Feuerwehr Velen im Vorfeld. Er kennt die Problematik: "Von 50 Einsätzen in diesem Jahr hatten wir es fünf Mal mit Bränden an Absauganlagen aus unterschiedlichen Branchen zu tun", meinte Volks. Die Situation sei jedes Mal sehr gefährlich. Denn der Brand weite sich schnell aus. Seine Sorge erwies sich als unbegründet. Obwohl ein Mitarbeiter direkt an der Absauganlage einen starken Funkenflug erzeugte, verhinderte unter anderem eine spezielle Schutzvorrichtung, dass glimmende Teilchen ins Innere gelangten.

Um zu zeigen, welche Löschmaßnahmen greifen, falls es doch zu einem Feuer kommt, mussten die schwer entzündlichen Filterpatronen im Innern der Anlage in Brand gesteckt werden. Zum Löschen benötigten Mitarbeiter und Feuerwehrmänner nur wenige Minuten. Einen Großteil der Arbeit hatten bereits die von TEKA neu entwickelten automatisch einsetzenden Brandschutzmaßnahmen erledigt, die unter anderem dafür sorgten, dass kein Sauerstoff mehr in die Anlage gelangen konnte.

Daraufhin leitete ein Mitarbeiter Kohlenstoffdioxid in die Anlage, um den Brand zu ersticken. Mit Schaum und Wasser führte die Feuerwehr weitere Durchläufe durch. Nach dem mehrstündigen Test war klar, „Kohlenstoffdioxid führt am schnellsten zum gewünschten Erfolg“, resümierte Hoffstädte. Alle waren sich einig: „Je mehr vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, desto besser.“ Denn, so Stefan Volks: „Vorbeugen ist besser als heilen.“
 
Investition in Beton und Köpfe
Gebäudebau für Fach Bionik an der FH in Bocholt / „Aus der Natur lernen“

Traditionell befüllt mit etwas Kleingeld, Bauplänen und Tageszeitung: Eine Gründungshülse wurde am Dienstag feierlich in eine Kalksandsteinmauer eingelassen – ab dem Sommersemester 2011 soll das 1,2 Millionen Euro teure Laborgebäude an der Fachhochschule in Bocholt nutzbar sein. 60 Studenten für den neuen Studiengang Bionik starteten bereits gestern in das neue, zukunftsweisende Fach.
„Wir investieren in Beton und Köpfe, nicht in Betonköpfe“, hatte sich zuvor Fachhochschul-Präsident Professor Dr. Bernd Kriegsmann ein Wortspiel nicht verkneifen können – offenbar mit einem Schuss Richtung Landesregierung in Düsseldorf. Er betonte, dass die Mittel – eine Million Euro für Gebäude, der Rest fällt auf die Einrichtung – aus dem Hochschultopf kämen, ohne Landesgelder.
Auf über 700 Quadratmetern Nutzfläche entstehen Speziallabore für Biomechanik, Biosensorik, Biologie und Chemie.
Erstmals wird die FH Bocholt, die zum Standort Gelsenkirchen gehört und von dort offiziell mit der neuen Dependance in Ahaus als „Abteilung“ deklariert werden muss (was die Bocholter nicht so gerne hören), seit dem Bau Mitte der neunziger Jahre erweitert. Deshalb lobten alle den Standort Bocholt, der damit weiter gestärkt werde – offenbar ganz im Gegenteil zur neuen Fachhochschule in Kleve, der erhebliche Startschwierigkeiten nachgesagt werden.
Im Wettbewerb der Hochschulen scheint Bocholt durch das Fach Bionik einen echten Volltreffer gelandet zu haben: Biologie und Technik (Bionik) wird sonst nur noch, in etwas abgespeckter Form und mit lediglich 30 Studenten, in Bremen angeboten.
Bionik bedeute auch „was lernen wir aus der Natur?“ Diese wichtige Frage erhalte in einer hochtechnisierten Welt eine immer größere Bedeutung, sagte Kriegesmann.
Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich, dass das Westmünsterland durch den Studiengang Bionik weiter an Attraktivität gewinne: „Wir brauchen im Kampf um die Köpfe diesen Standortvorteil. Der Wettbewerb zwischen den Regionen nimmt zu.“
Dr. Rudolf Voßkühler, als ehemaliger Kreisdirektor von Beginn in die FH-Geschichte eingebunden, freute sich als Vorsitzender der Fördergesellschaft Westmünsterland der Fachhochschule in Bocholt/Ahaus über „diesen ersten Erweiterungsbau, den die FH selbst betreibt. Das ist ein Erfolg“. Das Spektrum der Hochschule werde „wesentlich erweitert“, auch durch die Fächer Biologie und Chemie. Zuvor hatte er gut 400 Erstsemester begrüßt; knapp 1400 Studenten gehen jetzt zur FH Bocholt.
Fünf Professoren unterrichten seit gestern Bionik, drei davon sind Stiftungsprofessoren: Sie werden durch Volksbank/Sparkassenstiftung, Siemens/Flender und regionale Förderer über fünf Jahre bezahlt, zwei von der Hochschule – laut Kriegesmann ein weiterer Beweis, wie sehr die heimische Wirtschaft das Rückgrat der FH stärke.
So beteiligt sich am Sponsoring mit knapp 20.000 Euro auch die TEKA-Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH aus Velen. Entwicklungschef Klaus Gärtner: „Wir können nur von der Natur lernen und wollen uns hier positionieren. Durch unser Sponsoring sind wir in dieser spannenden Materie immer auf dem Laufenden.“
 
Kreis schneidet wieder prima ab – Mittelstandspreis
Kreis Borken. Der Vredener Hersteller von Technik für die Landwirtschaft, die
BeTeBe GmbH, und das aus Borken stammende IT-Unternehmen Netgo-Systemhaus haben den Kreis Borken beim "Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt Stiftung hervorragend vertreten. Die „Innovationsbotschafter" für den Kreis Borken wurden als Finalisten in Düsseldorf ausgezeichnet. Sie waren unter die letzten Zehn gekommen. Mehr als 3500 Firmen waren bundesweit nominiert worden. BeTeBe und Netgo-Systemhaus setzen damit laut Mitteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken die regionale Erfolgsserie bei diesem renommierten Preis fort: 2009 erreichten das Velener Unternehmen TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie und die Rudolf Ostermann GmbH aus Bocholt jeweils mit dem"Großen Preis des Mittelstandes" den "Olymp" in diesem bundesweit wohl bedeutendsten Mittelstandswettbewerb. Auch 2008 standen mit der Firma Teupen Maschinenbau aus Gronau und erneut Ostermann zwei Finalisten aus der Region auf dem Treppchen. 2007 hatte das Isselburger Unternehmen VKF Renzel als Preisträger das oberste Treppchen erklommen. TEKA aus Velen wurde auf Anhieb Finalist. 2006 bekam das Vredener Unternehmen PlanET Biogastechnik als Preisträger die Goldmedaille. 2005 erreichte die AS-Antriebstechnik und Service aus Reken einen Spitzenplatz.
 
Jugendliche erleben Alltag im Berufsleben
Zehnte Auflage des Projekts “Traumjob?“

VREDEN. Eigentlich schwebt Philipp ein handwerklicher Beruf vor. Fliesenleger vielleicht.
Etwas, wo er mit den Händen arbeiten kann. Doch während seines Tagespraktikums wollte der Achtklässler aus Vreden etwas ganz anderes ausprobieren - und hat den Industriekaufleuten bei der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie über die Schultern geschaut. Mit ihrem Projekt „Traumjob?“ hat die Bürgerstiftung Westmünsterland
zum zehnten Mal Jugendlichen die Gelegenheit gegeben, ihre Talente in der Arbeitswelt auszutesten und neue berufliche Perspektiven für sich zu entdecken.
200 Betriebe im Kreis
Einige hundert Hauptschüler besuchten mehr als 200 Betriebe im Kreis. Seit mehreren
Jahren beteiligt sich auch das Unternehmen aus Velen an dem Projekt. Gemeinsam mit
vier weiteren Schülern der Losberg-Schule in Stadtlohn und der St. Georg-Schule in
Vreden hat sich Philipp bei TEKA auf die Suche nach einem Ausbildungsberuf gemacht.
Nach einem Rundgang durch die Abteilungen des Unternehmens ging es zur Sache - und die Jungen und Mädchen konnten selbst Hand anlegen.
Spannende Eindrücke
Während Philipp im Einkauf Neuland betrat, wusste Pavitharan genau, was auf ihn zukam: „Das Löten im Bereich Elektronik kenne ich von meinem Vater. Das hat großen Spaß gemacht.“ „Und ich fand spannend, was man alles in 3D machen kann“, schildert Nadine ihre Eindrücke beim technischen Zeichnen. Auch im Bereich Vertrieb und Mediadesign gaben die Mitarbeiter den Schülern an diesem Tag viele praktische Informationen. In weiteren Praktika können Philipp und die anderen Schüler bald weiter den Berufsdschungel lichten. Ob sie ihren Traumjob schon gefunden haben, darauf wollten sie sich nach dem ersten Hineinschnuppern in die Arbeitswelt noch nicht festlegen. Doch alle waren sich einig: „Wir haben viele spannende Erfahrungen gesammelt.“